| Das
große Karnevals-Spektakel in der „Lachenden Kölnarena“ Greesberger
stellten den Elferrat an Weiberfastnacht |
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Weiberfastnacht
in Köln. Das bedeutet Ausnahmezustand mit allen Konsequenzen. Kluge
Köpfe sorgen vor: Die Stadtverwaltung arbeitet nicht mehr, Geschäfte
schließen schon am Mittag, wenn sie überhaupt öffnen und
in den Schulen steht Brauchtum auf dem Stundenplan. Erwachsene Menschen
erscheinen als Baby, Lappenclown oder Biene Maya im Büro. Die Kölner
zieht es zur Eröffnung des Straßenkarnevals zum Alter Markt.
Nichts geht mehr. In Köln regiert das Weib. |
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Die
„Lachende Kölnarena“ ist für begeisterte Jecken
ein Höhepunkt jeder Session. Alljährlich bieten die Veranstalter
der großen Karnevalssause zahlreiche Spitzenkräfte der närrischen
Zunft auf, um das Publikum zum Schunkeln, Singen und Lachen zu bringen.
Organisator Eberhard Bauer- Hofner hatte 500 Mitwirkende engagiert. Von
„Bläck Fööss“, „Höhner“ über
„Paveier“, „de Räuber“ und „Brings“
bis zu Marie Luise Nikuta und Marita Köllner sind die großen
Stars der kölschen Stimmungsmusik vertreten. Zwischen den Auftritten
der Musiker und verschiedener Tanzgruppen sorgten närrische Redner
wie Bernd Stelter, Dä Blötschkopp oder Blom un Blömcher
für ausgelassene Stimmung. Diesmal hat es auch die Stattgarde Colonia
Ahoi auf die große Bühne geschafft. Als Nachwuchs stellten
sich die Kölschen Bengels und die Cöllner vor. |
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Damit
die große Narrenversammlung eine wirklich runde Sache wird, dürfen
der Einmarsch der traditionellen Stadtgarden und der Auftritt des Kölner
Dreigestirns natürlich nicht fehlen. Seit Freitag, 29.01.10, wackelten
in der Lanxess- Arena wieder die Wände: Die Lachende Kölnarena
eröffnete zu Kölns größter Karnevalsfete zum 11.
Mal ihre Tore und begrüßte rund 10000 Jecke zum bunten Programm.
Erstmals stand die Arena an drei Wochenenden insgesamt zwölf Tage
zum Schunkeln, Singen und Bützen bereit. Durch das zusätzliche
Wochenende brauchte man diesmal nicht mit den klassischen Partei-Karnevalsveranstaltungen
der NRW CDU und dem närrischen Parlament der SPD beginnen. Ein Hauptspaß
in der Arena ist die Selbstverpflegung. 12 jecke Tage gab es in diesem
Jahr in der Arena, mit Pittermännchen und vielen tausend hübsch
kostümierten, ausgelassenen, normal und schrill feiernden Karnevalisten.
Wie schon am ersten Veranstaltungstag wurde das Massenschunkeln am Weiberfastnacht
durch Moderator Wolfgang Nagel geleitet. Die Sitzungsleitung hatten an
einigen Terminen aber auch Michael Pohl und Heinz Günter Hunold.
So wird auch der Elferrat ( 22er Rat ) an den einzelnen Tagen durch Kölner
Karnevalsgesellschaften gestellt. |
Wie
schon in der Session 2009 stellte an Weiberfastnacht wieder unsere Gesellschaft
die närrische Mannschaft beim großen Karnevalsspektakel. Dafür
wurde der Original- Elferrat der Greesberger auf 22 Personen aufgestockt.
Elferratsleiter Christian Siegmund hatte seine Crew zu dieser Show wieder
mal hervorragend eingestellt. Eine gut gelaunte Greesbergtruppe marschierte
um 19:11 Uhr mit diversen Karnevalsvereinen, Musikzügen und der Nippesser
Bürgerwehr in die Lachende KölnArena ein. Tausende bunt kostümierte
und fröhliche Menschen begrüßten die Aktiven mit Kölle-
Alaaf- Rufen. Von der ersten Programmnummer an sprang die Stimmung auf
den Elferrat rüber. Aber wer da meinte, er könnte sechs Stunden
dort oben absitzen, der mußte sich eines besseren belehren lassen.
Sitzungsleiter Wolfgang Nagel ließ uns kaum Zeit, die Veranstaltung
im Sitzen zu verfolgen. „Auf die Stühle“, war eine beliebte
Aufforderung an den Elferrat der Greesberger. Und das ganze Geschehen
hoch über der Bühne erfolgte immer gleichzeitig und zeitlich
abgestimmt. |
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Mit
den Neon Leuchtkugel, die zu unserer Grundausstattung gehörte, erzeugten
wir wunderschöne Lichteffekte. Der Elferrat war bestens drauf und
machte das Geschehen auf den Elferratsstühlen zu einem gelungenen
Auftritt. Die Damen der Greesberger saßen wie im letzten Jahr wieder
in einem benachbarten Block auf der Tribüne und beobachteten das
Elferratspektakel mit geschulten Blick und amüsierten sich dabei
köstlich. Die Veranstaltung haben wir mit Bravour gemeistert. Und
Kölle hat am Wieverfastelovend den inoffizielle Kuss- Weltrekord
aufgestellt. Ganz gemäß dem Sessions- Motto: „In Kölle
jebützt“. |
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| Veranstalter: Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH, Köln | |
| www.konzert-hofner.com | |
Fotos:
Rosi Sünder, Karin Steinhausen, Claus Adams - Bearbeitung: Bernhard
Vosen
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Text:
Georg Steinhausen |
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