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Samstag, 16. Januar 2010
G.K.G. Greesberger zeigten hervorragende Kostümsitzung


-hgj-
Das Theater am Tanzbrunnen verwandelte sich am heutigen Abend wiederholt zu närrischen Narrhalla. Eingeladen hatte die G.K.G. „Greesberger“, die im Rundbau in der Nähe des Cologne Beach ihre Kostümsitzung vor bis auf wenige Plätze ausverkauften Saal über die Bühne laufen ließen. „Wir haben lediglich zwei Tische raus genommen, die wir nicht verkaufen konnten, so G.K.G.-Pressesprecher und Baas der Medienklaafer Georg Steinhausen, der gutgelaunt das Programm seines Literaten Charly Sünder an die Medien herausgab.

Nicht Detlef Kramp, der Präsident der 1852 gegründeten Gesellschaft ist, sondern Bruno Eichel präsentierte und leitet die Sitzung, bei der unter anderem FK-Präsident Markus Ritterbach, Wolfgang Brock (Präsident der Schlenderhaner Lumpe), Hans-Peter Vogel (Präsident Große Allgemeine), Hans-Georg Paßmann (Vorsitzender der Pänz vun Geron) und eine Vielzahl von Medienklaafern anwesend waren und das Programm genossen.

Mit dem Einzug des Elferrates, dem das Kölner Dreigestirn im Programm folgten eröffneten die Greesberger im dekorierten Theater ihr rund fünfstündiges Programm, das eine bunte Mischung war. Nach der Sauerländer Tanzgruppe „Langenei“ und dem Mann met däm Hötche“ (Peter Radatz), stand Martin Schopps auf der Bühne der die Gäste in seiner „Rednerschule“ einlud. Bevor die Pause durch Bruno Eichel eingeläutet wurde, tanzten akrobatisch mit Würfen und Hebungen die Tänzerinnen und Tänzer der TG Rot-Weiß der KG Schlenderhaner Lumpe auf dem Podium. Nach der Pause und dem Einmarsch des Elferrates folgte vor Wilibert Pauels als „Ne Bergische Jung“, das große „Halleluja“ mit „Brings“. „Die Klüngelköpp“, „Klaus & Willi“ (Willi Rupprecht) sowie die „Domstädter“ die zusammen mit den Schotten dem Publikum einheizten, rundeten das Programm der Greesberger-Kostümsitzung ab. Bei Himmel & Äd und reichlich Kölsch wurde nach der Sitzung bis in die Morgenstunden weitergefeiert, sodaß viel erst beim Verlassen des Theater am Tanzbrunnen merkten, da Köln erneut unter einer Schneedecke liegt.

Text und Foto H.G. Jaeckel

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