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Unser Senatspräsident |
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Schule, Ausbildung, Studium, Familie, langjährige Tätigkeit im Außendienst und nicht zuletzt der fehlende Anstoß von außen haben allerdings das Pflänzchen Fastelovend zunächst nicht zur Entfaltung kommen lassen. Der
karnevalistische Knoten ist aber dann geplatzt, nachdem ich als Gast der
Greesberger in den Jahren 1999 und 2000 am Rosenmontagszug teilnehmen
durfte. Mem Rusemondagszoch durch ming Kölle zo trecke – durch
einen "Schlauch" tausender nach Kamelle un Strüüßcher
schreiender, singender, schunkelnder und lachender Jecken – war
einfach nur toll. Ein lang gehegter Wunsch war Wirklichkeit geworden,
aber jetzt hatte ich "Blut geleckt". |
![]() Günter Post Senatspräsident |
Doch damit nicht genug. Im November 2004 wurde ich in Anerkennung meiner Verdienste um die Gesellschaft – esu heiß et zomindes op der Urkund – zum Senator ernannt. Im Juni 2006 hat mich dann die Mitgliedschaft zum Vizepräsidenten der Gesellschaft gewählt. Wenn auch öfters mal von Stress begleitet, hat mir die Arbeit im geschäftsführenden Vorstand in den vier Jahren immer viel Spaß gemacht. Für die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Vorstandskollegen recht herzlich bedanken – und hier in erster Linie bei unserem Präsidenten Detlef Kramp, dä dat Schmölzche immer widder en de Spur brängk. Nun bin ich also Senatspräsident der Großen Karnevals-Gesellschaft Greesberger e. V. Köln von 1852 – der drittältesten Karnevalsgesellschaft in Köln. Toll! Für das mir geschenkte Vertrauen bedanke ich mich bei allen Senatoren auf das Herzlichste. Ich bin mir sicher, dass auch diese neue Herausforderung mir viel Spaß bereiten wird. Ich weiß aber auch, dass mir mein Vorgänger, Heinz Orth, der altersbedingt nicht mehr kandidierte, eine verdammt hohe Messlatte vorgegeben hat. |
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Die Verdienste von Heinz Orth als Senatspräsident – er war dies immerhin über 14 Jahre – an dieser Stelle zu würdigen, würde den Rahmen sprengen. Das hierzu passende Ambiente und die passende Gelegenheit weiß unsere Gesellschaft mit Sicherheit zu finden. Ich möchte hier nur mit einem alten Kölner Lied sagen: "Jung, dat häs do jot jemaat!" Erfolg lässt sich nicht planen – so behaupten einige kluge Menschen. Auch ich kann den Erfolg der künftigen Senatsarbeit nicht garantieren. Eins aber kann ich versprechen: Ich werde alle Zeit und Energie, die mir meine liebe Frau, meine Kinder und vor allem aber meine Enkelchen übrig lassen, sowie ein gerüttelt Maß an Enthusiasmus im Sinne und zum Wohle von Gesellschaft und Senat einbringen. Ävver ohne Üch Greesberger un Fründe geiht et nit – ich zälle op Üch! Euer Günter Post |
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