Greesberger-Tour mit damen 2017

Tour mit Damen am 30.09.2017 nach Koblenz mit „Willi und Ernst“

Der Wettergott hatte an dem Tag kein Einsehen mit der Reisegruppe der Greesberger. Es fing schon morgens mit Regenschauer an und das schlechte Wetter sollte sich auch den ganzen Tag über fortsetzen. Aber, dass tat der Stimmung keinen Abbruch.

Monika Kastenholz war es dann auch, die für eine Steigerung der „Laune“ im Bus sorgte. Hatte sie doch ein kleines Reisepäckchen mit Sekt und einigem Essbaren vorbereitet und an alle Teilnehmer ausgeteilt.

Der erste Programmpunkt sah eine Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein vor. Es handelt sich um die zweitgrößte erhaltene Festung Europas. Auf dem 118 Metern über dem Rhein gelegenen Ehrenbreitstein, blickt die Festung auf das gegenüberliegende „Deutsche Eck“ hinab. Seit 2002 ist sie Teil des UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“. Die Festung war auch 2011, inklusive des Festungsparks, einer der drei Teilbereiche der Bundesgartenschau.

Von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr folgte nun eine Führung durch einen ortsansässigen Historiker. Als kleines Dankeschön erhielt er anschließend von unserem Präsidenten Markus Otrzonsek was überreicht….? Richtig! Den letzten Sessionsorden der Greesberger.

Seit 2012 kümmert sich die Firma Cafe Hahn GmbH um die gesamte Festungsgastronomie.

Hier gab es dann auch bei einer kleinen Pause Kaffee und Kuchen.

„Willi und Ernst“ feierten hier im Mai 2017 zum 10-jährigen Bühnenjubiläum ihre Premiere zum neuen Programm „Gefährliches Halbwissen“.

Danach erfolgte die Weiterfahrt mit dem Bus nach Koblenz-Mitte.

Dort wurde die Greesberger Reisegruppe bei einem fürchterlichen Regenschauer von den beiden Karnevalisten Willi und Ernst empfangen. Sie stiegen in den Bus und boten tolle und witzige Unterhaltung mit ihren Späßen. Nachdem der Regen etwas nachgelassen hatte, konnte die eigentliche Stadtführung beginnen. Die beiden brachten nun mit gekonntem Witz die Stadtgeschichte Koblenz interessant rüber. Es war eine tolle und unvergessliche Führung.

Gegen Ende der Stadtbegehung hatte der Wettergott wieder kein Einsehen mit den Kölner Gästen. Alles was er nun an Behältnissen zur Verfügung hatte, ließ er auf die Personen runter prasseln. Wie sagt man so schön: Et hätt us Kübele jejosse“. Wie gut, wenn man in diesem Moment im Besitz eines Regenschirms war. Diese schlechte Wetterlage war auch dafür verantwortlich, dass gegen Ende der Führung die ersten Personen das „Alte Brauhaus Koblenz“ aufsuchten.

Willi und Ernst mussten sich dann verabschieden, denn sie hatten noch eine Einladung im Gepäck. Sie mussten anschließend noch zur Abschiedsparty des Thorrer Männerballetts ins Quadrath-Ichendorfer Bürgerhaus. Dort waren sie dann ein Teil des Aufgebots rheinischer Karnevalsgrößen. Auf der Fahrt zur Abschiedsparty nahmen sie dann auch die kleinen goldenen FC-Geißbock-Sticker mit, die Willi und Ernst vom Senator Karl-Heinz Liebermann geschenkt bekamen.

Willi und Ernst bekamen als kleines Dankeschön von unserem Präsidenten Markus Otrzonsek eine exklusive Stadtführung in Köln geschenkt. Darüber waren die beiden sicherlich sehr überrascht, denn damit hatten die beiden Vollblutkarnevalisten wohl nicht gerechnet.

Der Rest der Gruppe machte sich dann ebenfalls auf den Weg zur Schänke.

Das Alte Brauhaus Koblenz ist das Stammhaus der Königsbacher Brauerei in Koblenz. Das Brauhaus bietet feine deftige Speisen aus deutschen Landen, frisch gezapfte Königsbacher Biere und eine tolle Atmosphäre.

Hier sollte bei einem schmackhaften Essen und einem leckeren Bierchen der Abend nun allmählich zu Ende gehen. Nachdem nun alle die Zeche bezahlt hatten gab es ein ungewöhnliches Ritual. Der letzte Orden der Greesberger musste mal wieder vergeben werden. Die Glückliche war diesmal die Kellnerin. Hatte sie gerade noch von unserem Senatspräsident Hermann Josef Kastenholz das wertvolle Stück erhalten, raste sie voller Stolz und mit breiter Brust durch das Brauhaus und machte bei ihren Kolleginnen und Kollegen auf den gerade verliehenen Orden aufmerksam. Da macht die Verleihung eines Ordens doch echt Spaß und Freude.

Um 19:15 Uhr war die Rückfahrt angesagt. Das schlechte Wetter wurde gedanklich verdrängt und nur noch die schönen Programmabschnitte blieben in Erinnerung. Im Bus gab es dann wie gewohnt die Dankesworte an das Organisationsteam. Präsident Markus Otrzonsek bedankte sich auch bei den drei Reiterinnen vom Reitercorps der Greesberger. Das zeichnet eine Familiengesellschaft aus, dass auch die Mitglieder der Gruppierungen sich dem Gesellschaftsleben der Greesberger anschließen. Dies sei sehr lobenswert, bemerkte der Präsident. Und die Verleihung des letzten Sessionsordens an den Busfahrer machte das Reisevergnügen nach Koblenz erst perfekt.

Text: A. Liebermann / G. Steinhausen

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