Zollhuus-Colonia

Seit 2001 Jahren leben wir die Vielfalt der rheinischen Mundart musikalisch aus, allein zwölf davon mit den Greesbergern. Die Verbindung von traditionellen Klängen und der Aufnahme von neuen Motiven und Strömungen ermöglicht uns die ständige Neuerfindung der kölschen Musik. 

Mit Geigerin, Quetsch, Konzertgitarre und Schlagzeug im Gepäck präsentieren wir Texte mit Sinn und Verstand, Lieder zum Mitsingen und Schunkeln. Herzliche Auftritte natürlich in kölscher Mundart. So werden durch unsere Musik nicht nur Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft geschlagen, sondern sogar über die rheinländischen Grenzen hinweg.

 

Kontakt und Buchungen Zollhuus-Colonia

Rudi Schnitzler

Akazienstraße 62 | 52353 Düren

Telefon: 0170-5544408 | E-Mail: zollhuuscolonia@gmail.com


Homepage: zollhuus.de

Facebook: facebook.com/Zollhuus/


Es ist der Band immer gelungen, Achtungserfolge zu erzielen. Auch wurden wir mit Auszeichnungen bedacht wie z.B. mit dem Ehrenorden „Rheinland mit Hätz“. Durch eigene Titel oder auch mit Auftritten in vom Rheinland weit entfernten Orten wie Berlin, gelang es der Band Zeichen zu setzen. Es macht uns Spaß, alle musikverbundenen Freunde mit unserer Musik zu begeistern. So wurden wir dann auch im Jahre 2006 zur offiziellen Mundartband der ältesten Kölner Familiengesellschaft, der G.K.G. Greesberger Köln von 1852 e.V., ein Novum in Köln und Umgebung. Eine Kooperation, die bis zum heutigen Tage sehr fruchtbar ist. Wir fühlen uns wohl im Kreise der „Greesberger Familie“. 

Unsere Programme passen wir gerne den Veranstaltungen, an denen wir gebucht werden, an, so dass auch da die Vielfalt der rheinischen Mundart musikalisch ausgelebt werden kann. Unsere rheinische Musik und Lebensart wird durch Auftritte in viele Landesteile transportiert und findet immer wieder neue Freunde. Die rheinische Musik festigt vielerorts die Verbindungen der Generationen untereinander. Wir als Band, die schon fast zwei Jahrzehnte auf Tour ist, erleben den Wandel in der Gesellschaft auch im Karneval. Dabei passen wir uns ständig den neuen Bedürfnissen und Anforderungen an. Es gibt viele interessante neue Strömungen, aber auch alte, die nicht vergessen werden dürfen. In neuester Vergangenheit haben wir uns Gedanken darüber gemacht, in welche Richtung wir uns musikalisch ausrichten sollen. Folgen wir dem Gesetz des Herdentriebs und laufen wie Schafe mit der Masse mit oder besinnen wir uns auf Dinge, die drohen in Vergessenheit zu geraten.

 

Wir haben uns dazu entschieden einmal innezuhalten und Rückblick darauf zu halten wie alles anfing mit der kölschen Musik. Welche Instrumentierungen gab es, Musik ohne Strom –undenkbar?

 

Nein, ist es nicht, nur anders. Es muss nicht immer laut sein. Die leisen Töne, die Texte mit Sinn und Verstand, aber auch die zum mitsingen und schunkeln. Wir haben unsere Instrumentierung angepasst. So haben wir nun eine Geigerin in unseren Reihen aufgenommen, die Quetsch wieder ausgepackt und die Konzertgitarre aus dem Koffer geholt. Wir schauen musikalisch in die Vergangenheit, um neue Dinge für uns zu entdecken, die, wie wir meinen, nicht nur ausgefallen sind, sondern so glauben wir, auf die auch viele Menschen einfach wieder warten: Musik zum mitsingen und schunkeln, ohne sich einen Hörschaden zu holen.

Wir erleben bei unseren Auftritten, auf denen wir diese Lieder für uns testen, dass es dafür wieder ein Publikum gibt und das bestärkt uns in unserem Vorhaben, genau diese Musikrichtung verstärkt zu bedienen. Es ist unser Bestreben mit guter Musik Brücken von der Vergangenheit zur Gegenwart und in die Zukunft zu schlagen, das überlieferte Kulturgut zu pflegen, zu erhalten und es weiterzugeben, dabei aber auch neues zu kreieren. Stillstand ist Rückschritt, …auch um einen weiteren Schritt zu machen sind wir seit Anfang 2018 hospitierendes Mitglied der Muuzemändelcher Köln, der ältesten linksrheinischen  Karnevalistenvereinigung in Köln.

Wir freuen uns, in Köln der musikalische Teil der Greesberger zu sein, neue Wege auszuprobieren und auf weitere tolle Jahre im Kreise der großen modernen Greesberger Familie.

 

Euer Rudi Schnitzler


Impressionen