Aktuelles aus der Gesellschaft


„Kommern packt an“ Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer am Sonntag (08.08.2021)

Am Sonntagmorgen machte sich eine kleine Abordnung von Greesbergern auf die Reise nach Kommern. Dafür hatte man einen Kleinbus gechartert, dessen Fahrer uns um 09:45 Uhr am Deutzer Bahnhof abholte. Der Anlass für den kurzfristig angesagten Besuch bei unseren Karnevalsfreunden der KG Greesberger Kommern 1947 e. V. war ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich.

 

So bitter es auch ist, dass der Ort am Bleibach nach dem schweren Hochwasser 2016 nur fünf Jahre später wieder Schauplatz einer Flutkatastrophe wurde, so zuversichtlich stimmt es gleichzeitig, dass die Menschen hier auf ein Neues die Ärmel hochkrempeln und sich mit gegenseitiger Hilfe neue Hoffnung geben. „Kommern packt an“ war das treffende Motto für ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich. Gleich mehreren Ortschaften im Stadtgebiet Mechernich hat das Hochwasser übel mitgespielt, schon jetzt haben rund 2.000 Betroffene bei der Stadt Anträge auf die Soforthilfen des Bundes gestellt – und es werden wohl noch mehr werden.

Natürlich musste das Benefizkonzert unter Corona-Bedingungen stattfinden. So durften maximal 1.000 Besucher auf den Arenbergplatz. Am Eingang an der Kölner Straße wurden deshalb Bändchen verteilt, um die Zahl der Konzertbesucher überprüfen zu können. Der Einlass war ausschließlich nur für getestete, geimpfte oder genesene Personen gestattet und kostenfrei.

Um 11:00 Uhr wurde auf dem Arenbergplatz in Kommern zur Einstimmung auf den besonderen Tag eine Messe der katholischen Kirche St. Severinus gehalten, zelebriert von Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs und Kreisdechant Guido Zimmermann. Unser Hospitant Hans-Diethard Eichinger Hess war für die Gestaltung des Altars zuständig.

Nach dem kirchlichen Auftakt stand der Dank der Politik auf dem Programm. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen waren tief beeindruckt von der „enormen Hilfsbereitschaft“ und Solidarität. Man bedankte sich bei allen Helfern, darunter Feuerwehr, Firmen, Landwirten, Bundeswehr und THW. Ohne die zahlreichen Helfer wäre Kommern „im Müll versunken“.

Anschließend begann an gleicher Stelle um 12:00 Uhr das Benefizkonzert mit der Kölsch-Pop-Band „Funky Marys“. Neben ihrem Auftritt waren u. a. der Musikverein Eicks, Kinderliedermacher Uwe Reetz, die Kölschrock-Band „Eldorado“, die Band „SchoHnzeit“, die Coverband „Strik Up“ und der Kommener DJ Olli im Programm. Die Schirmherrschaft für dieses Benefizkonzert hat der Kölschrock-Musiker und Wahl-Mechernicher Stephan Brings übernommen, der ebenfalls auf der Bühne stand. Alle Künstler traten zugunsten der Hochwasseropfer kostenfrei auf. Auf Initiative unseres Literaten Christian Böhm konnten wir Greesberger die Funky Marys und die Band Eldorado für einen kostenfreien Auftritt in Kommern gewinnen. Damit haben wir auch einen Teil zum Gelingen des Benefizkonzertes beitragen können.

Die Organisatoren des Benefizkonzerts erhielten große Unterstützung von vielen ortsansässigen Firmen. Eine Veranstaltungstechnikfirma stellte die Beschallungs-Anlage zur Verfügung und den Getränkeausschank übernahmen Verantwortliche der Kommener Gaststätten. Welche Freude und Begeisterung kam plötzlich bei Markus Otrzonsek und Jürgen Kuhse auf, als gegen 12:00 Uhr der Schankbereich geöffnet wurde. Beide haben in dem im Mai 2021 gegründeten „Gaffel Fründe“-Club eine neue Heimat gefunden. Und nichts anderes als dieses leckere Kölsch wurde bei der Benefizveranstaltung ausgeschenkt. Die „Gaffel Fründe“ haben sich verpflichtet, ihre Liebe zu ihrem Lieblingsbier stets zu zeigen und niemals zu verleugnen sowie die Menschen für dieses einzigartige Kölsch zu begeistern. Das ist ihnen am Sonntag verdammt gut gelungen.

Es wurde natürlich nicht nur an die „großen“ Besucher gedacht. Für die Kinder stand die Märchenfee Alisande parat, um die kleinen Besucher zu schminken. Bunt bemalt wuselten die Kinder den ganzen Tag über den gut gefüllten Platz und hatten ihren Spaß.

Während des Konzertes wurde immer wieder darauf hingewiesen, warum man an diesem Tage zusammengekommen war. „Mancher steht vor einer scheinbar ausweglosen Situation – da ist es wichtig zu spüren, dass es Solidarität gibt.“ Die Spendeneinnahmen, die an die Mechernich-Stiftung gehen, werden in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern an die echten „Härtefälle“ verteilt. Die Mechernich-Stiftung sei der Garant dafür, dass das gesammelte Geld tatsächlich den am schwersten betroffenen Menschen zu Gute kommt.

 

Man wird denjenigen helfen, bei denen es um die Existenz geht, die z. B. keine Elementarversicherung abgeschlossen haben oder sozial schwächer gestellt sind als andere. Dazu wolle man die jeweilige Hilfsbedürftigkeit der Betroffenen vor Ort über die Ortsbürgermeister kontrollieren lassen, „damit die Hilfe da ankommt, wo sie sinnvoll und nötig ist“.

 

Die Greesberger hatten auch eine Spende von 600,00 € mit nach Kommern genommen. Die Übergabe erfolgte offiziell mit Ankündigung. Dazu wurden der Präsident M. Otrzonsek, Geschäftsführer G. Steinhausen und Ehrenreitercorpsführer J. Herrmann vom Veranstalter auf die Bühne geholt. Für unsere Großzügigkeit erhielten wir vom Publikum anhaltenden Applaus. Wir hoffen sehr, dass wir am Sonntag ein spendenfreudiges Publikum auf dem Arenbergplatz hatten. Das Geld wird wirklich dringend gebraucht.

 

Wir sagen „Dankeschön“ für die Einladung und wir freuen uns, dass auch wir ein wenig zum Gelingen des Benefizkonzertes beitragen konnten. Ein Dankeschön von uns geht auch an die 1. Vorsitzende der KG Greesberger Kommern 1947 e. V. Nicole Reipen und an unseren Hospitant Hans-Diethard Eichinger Hess, die uns sehr gut betreut und bewirtet haben. Nach dem Auftritt von Stephan Brings fuhren wir wieder zurück nach Köln. Wir haben ein paar schöne, unbeschwerte Stunden inmitten großer Solidarität beim Benefizkonzert in Kommern erleben dürfen. GS

Quelle: Wochenspiegel, Ausgabe Montag, 09.08.2021

            Agentur ProfiPress

 

 


Greesberger helfen Greesbergern

Ein schweres Unwetter und damit einhergehende Regenfälle haben am 14. Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Es war eine Flut-Katastrophe von historischem Ausmaß. Die Flut-Katastrophe war ein Szenario, das sich niemand im Jahr 2021 mitten in Deutschland vorstellen konnte. Die Folgen der Regenmassen waren verheerend.

Jeder von uns hat Mitte Juli die erschütternden Bilder gesehen, wie Fahrzeuge auf Autobahnen plötzlich untergingen, Campingwagen an Brücken wie Spielzeug zerdrückt oder ganze Häuser einfach weggespült wurden. Diese Unwetterkatastrophe hat für Deutschland unvorstellbare Dimensionen angenommen. Wir erlebten in diesen Tagen eine unfassbare Tragödie.

Die Überschwemmungen im Westen Deutschlands hatten dramatische Folgen für die Bewohner. Dörfer und Häuser wurden überschwemmt, vielerorts fielen Strom und Mobilfunk aus. Viele Gebäude sind eingestürzt und Existenzen sind bedroht. Die Hochwasserkatastrophe brachte Chaos, Verwüstung und Leid. Es war kein Hochwasser, dass man mit Schrubber und Wischeimer wieder beseitigen konnte, sondern eine Flut, die die gesamte Infrastruktur in einigen Orten zerstört hat. Mindestens 180 Menschen haben in NRW und Rheinland-Pfalz ihr Leben verloren, mehr als 680 Verletzte wurden gezählt. Die Zahl der Todesopfer macht uns sehr betroffen. Es ist tragisch, dass Menschen gestorben sind und so viele ihr Hab und Gut verloren haben. Das Ausmaß der Katastrophe wurde erst nach ein paar Tagen allmählich sichtbar und die aktuellen Nachrichten, die uns täglich aus den überfluteten Gebieten erreichen, sind erschütternd. Zahlreiche Helfer sind in den betroffenen Gebieten unterwegs oder vor Ort im Einsatz. In diesen Stunden zeigt sich eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung, um den Menschen zu helfen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben. Dort wo der Schock langsam nachlässt, folgt die Trauer über den plötzlichen und schrecklichen Verlust. Mehrere Städte haben Telefonnummern für Menschen eingerichtet, die ihre Hilfe anbieten wollen. Diverse Organisatoren haben zu Spenden aufgerufen. Es wurden Rufnummern geschaltet, über die man Auskünfte zu Spenden und Unterstützungsangeboten erhält. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe in Deutschland ist riesig. Einige Kölner Karnevalsgesellschaften haben spontan zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der Bund Deutscher Karneval hat seine Mitglieder aufgefordert, sich an der Solidaraktion "Hochwasser-Katastrophe - Karnevalisten helfen Karnevalisten“ zu beteiligen.

 

Auch wir Greesberger wollen nicht untätig zuschauen. Deshalb haben wir ein Spendenkonto eingerichtet. Da wir selbst Betroffene und Geschädigte in der Gesellschaft haben, soll das Spendenvolumen den Betroffenen zu Gute kommen. Wir führen die Spendenaktion unter dem Titel „Greesberger helfen Greesberger“. In unserem Spendentopf sind stolze 3971,00 € zusammengekommen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Spende zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.

In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand haben wir in einem Auswahlverfahren nach der Schadenshöhe (gering, mittel und hoch) und durch weitere Kriterien die Auszahlungsbeträge für die betroffenen Personen* festgelegt. Selbstverständlich haben wir uns vergewissert, dass ein glaubhafter Schaden durch die Flutkatastrophe vorlag.

 

Durch kleine Geldspenden konnten wir so das Leid der Betroffenen ein wenig mildern. Sehr lobenswert war auch der spontane Einsatz einiger aktiver Mitglieder des Reitercorps, die einem Mitglied des Reservecorps bei der Beseitigung der Schäden durch das Hochwasser geholfen haben. Aber auch bei der Grundrenovierung war das Schmölzje vom Reitercorps behilflich.   

 

Eine unfassbar schwere Zeit für alle, die mit dieser Ausnahmesituation konfrontiert wurden und werden – insbesondere für die direkt Betroffenen. Danken muss man vor allem den vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern, den Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den Wohlfahrtsverbänden, wie z. B. dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, der Diakonie und so vielen mehr.

 

Die Natur hat uns vor Augen geführt, dass es dringend Zeit wird, den Klimawandel einzudämmen. Wir müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, dass solche Katastrophen nicht zum Alltag werden. Die Hilfsbereitschaft war nicht nur für die Hochwasser-Betroffenen ein Lichtblick. Das war ein ganz tolles Zeichen und es war auch dringend notwendig. Normalität wird erst in Monaten oder Jahren wieder einkehren. Was wird bleiben von der Jahrhundertflut? Eine Welle der Hilfsbereitschaft – unbedingt. Zusammenhalt – auf jeden Fall! Die große Hilfsbereitschaft drückt etwas ganz Besonderes aus: Unterstützung, Freundschaft und Zusammenhalt, wenn es darauf ankommt. Solidarität und Zusammenhalt sind keine Fremdwörter mehr für uns. Das Sturmtief „Bernd“ wird leider in die Geschichtsbücher eingehen.                                                                                                                                                                                                      GS

 

*Hinweis:  Aus Datenschutzgründen werden keine Namensnennungen durchgeführt.                             

 


Stammtisch im Maritim Hotel  (22.Juli 2021)

Am Aschermittwoch 2021 endete in Köln eine außergewöhnliche Karnevalssession. Das Pandemiegeschehen gab den Takt vor: Ein Fest, das sonst durch Nähe, Gesang und Schunkeln bekannt war, musste Corona konform werden. Unser öffentliches und privates Leben war auch nach Ende der Session durch das Coronavirus immer noch stark eingeschränkt.

Schon während der Session wurde das Wort „Alaaf“ weitgehendst verdrängt durch das Wort „Online“ oder „Streaming“. Auch nach der Session änderte sich dies nur unwesentlich. Da war das gebräuchlichste Wort in unserem karnevalistischen Sprachgebrauch „Zoom-Meeting.“ Wurden Ende 2020 noch Senatsvorstandssitzungen und Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands „Face de Face“ abgehalten, konnten nach der Session nur noch „Online“-Sitzungen durchgeführt werden. Von gemeinsamen Treffen war zu diesem Zeitpunkt keine Rede mehr. Eine völlig neue Kommunikationswelt, an die man sich erst gewöhnen musste. Mit Beginn des 3. Quartals aber, als dann der Corona-Inzidenzwert in Köln unter 10 fiel, wurden die Einschränkungen wieder gelockert.

 

Diese Lockerungen haben dann unseren Präsidenten Markus Otrzonsek veranlasst, ein Greesberg-Treffen zu organisieren. Es sollte für die erste Zusammenkunft ein außergewöhnlicher Stammtisch in einem schönen Ambiente in einer angemessenen Location werden. Und so stand in der Einladung, dass dieses Treffen am Donnerstag, 22.07.21, im Gourmet-Restaurant „Bellevue“ des Maritim-Hotels Köln stattfinden sollte. Besonders elegant ist das Restaurant Bellevue in der 5. Etage des Hotels, in dem der Gast neben einem schönen Blick auf Köln, auch eine gehobene Gastronomie geboten bekommt. Im Sommer werden diese Köstlichkeiten auf der Dachterrasse serviert. Da an jedem Donnerstag ab 18:00 Uhr auf der Terrasse das „Skyline BBQ“ stattfindet, war dies nun das geeignete Event für die 25 angemeldeten Mitglieder aus der Gesellschaft. So hatten alle Gefallen an dieser Einzigartigkeit. Was für ein seltsames Gefühl jetzt wieder einen Stammtisch in Echt und in Präsenz durchzuführen! Wer weiß, wie lange es noch möglich ist, denn die Zahl der Neuinfektionen steigt seit Ende Juli in Deutschland wieder an.

 

Nachdem nun jeder seinen Platz an den reservierten Tischen eingenommen hatte, wurde das Schmölzje von Senatspräsident Hermann Josef Kastenholz und Präsident Markus Otrzonsek begrüßt. Das war die Einleitung zu einem gemütlichen Stammtischabend. In gastronomischer Hinsicht lässt das Hotel Maritim keinerlei Wünsche offen. Das gehobene, hochpreisige Essensangebot ist non bester Qualität und war für uns ein Genuss.  Es ist ein tolles Erlebnis in diesem Restaurant zu speisen. Die Qualität der Speisen ist von besonderer Güte. Da konnte sich keiner beschweren. Eine schöne Geste war die Getränkerunde der Direktion des Maritim Hotel für unsere Mitglieder.

 

Seit Monaten wurden anstehende Ehrungen und Ernennungen vor uns hergeschoben, die wegen Corona nicht durchgeführt werden konnten. Jetzt hatten wir erstmalig wieder die Gelegenheit, einige Urkunden an anwesende Jubilare auszugeben. Geehrt wurde Senator Michael Nolte für seine 50jährige Mitgliedschaft bei den Greesbergern. Für dieses besondere Jubiläum bekam er neben der Urkunde auch unser Fensterbild mit Greesberg-Logo überreicht. Ebenfalls wurde eine Ehrung unserem Ehrenreitercorpsführer Jörg Herrmann zuteil, der nun auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnte. Mit der Ernennung von Mitglied Kurt Robert Gottlieb zum Senator, wurde er in den Senat der Greesberger aufgenommen. Unser Jubilar Helmut Häßlein erhielt neben der Urkunde vom Senatspräsidenten Hermann Josef Kastenholz auch noch die Ehrenplakette „25 Jahre Senator“ überreicht. Einen Blumenstrauß gab es außerdem für Brigitte Häßlein, die ihren Helmut in das Maritim-Hotel begleitet hatte. Damit war es aber noch nicht genug. Unser neues Mitglied Jakob Schmitz und unser Ehrensenator Markus Kirschbaum bekamen von unserem Präsidenten Markus Otrzonsek die Gesellschaftsnadel überreicht. Diese vergoldete Nadel ist das äußere Erkennungszeichen der Zugehörigkeit zur G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852.  

 

 Danach hatten wir noch viel Zeit, um uns nach der langen Unterbrechung durch Corona noch ausgiebig miteinander zu unterhalten. Gegen 22:00 Uhr ging dann der gesellige Abend so langsam zu Ende und die Greesberger machten sich auf den Heimweg.    GS

Bildquelle: Gesellschaft


Greesberger helfen Greesberger- Hochwasser Katastrophe (19.Juli 2021)

 

Liebe Greesbergfamilie,

 

die meisten von uns haben die Katastrophe nur aus der Ferne mitbekommen.

Wir haben das Wasser nicht an uns vorbei toben sehen,

wir mussten keine Angst um unser Leben haben,

wir mussten nicht ertragen, wie Menschen um uns herum ihr Leben verlieren.

Und doch ist diese Katastrophe so gross, dass sie auch uns,

die wir sie nicht direkt erlebt haben, ganz nah kommt.

 

Wir können nur Solidarität mit den Flutopfern bekunden. Wir haben ja selbst bei den Greesbergern 4 Personen,

die betroffen sind und die durch das Hochwasser massive Wasserschäden erlitten haben.

 

Freundlich zugedachte Geldspenden für Hochwassergeschädigte bitte auf das folgenden Konto überweisen:

Organ: G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852

Bank: Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE49 3705 0198 0014 952956

BIC: COLSDE33

Kennwort: Hochwasserhilfe Greesberger


Führung durch das RheinEnergieSTADION am Samstag (03. Juli 2021)

Eine Auswahl von 83 Millionen Bundestrainerinnen und Bundestrainern traf sich am Samstag, 03. Juli 2021, gegen 14:00 Uhr vor der FC-Museumsloge an der Nordtribüne des RheinEnergieSTADIONs zu einer geführten Besichtigung. Unter den 30 Besuchern waren auch Kiebitze, die mit Fußballvereinen der 1. und 2. Bundesliga und sogar mit einem Verein der Regionalliga West sympathisieren. Da muss in der Kindheit etwas falsch gelaufen sein.

 

Den älteren Herrschaften ist im Sprachgebrauch auch noch die Bezeichnung „Müngersdorfer Stadion“ im Stadtteil Müngersdorf bekannt. Durch einen Sponsorenvertrag im Jahre 2004 trägt das Stadion den Namen des Kölner Energieversorgers RheinEnergie. Der Eigentümer und Betreiber ist die Kölner Sportstätten GmbH. 

Wer an Müngersdorfer Stadion denkt, erinnert sich auch bestimmt an die Zeltinger Band. Einer ihrer größten Hits war nämlich „Müngersdorfer Stadion“.

 

Dieser Text lässt sich auch heute noch locker mitsingen.

Müngersdorfer Stadion,

Müngersdorfer Stadion,

Müngersdorfer Stadion,

Am besten, ich gehe schwimmen im Stadion,

Ich fahre schwarz mit der KVB,

Die Markfünfzig tut denen auch nicht weh.

 

30 fußballbegeisterte Greesberger wollten FC-Insider-Informationen erfahren und Einblicke erhalten, die sonst nur den Spielern, Trainern und anderen Machern ermöglicht werden. Wörtlich sagte einer der beiden Stadionführer: „Hier im Stadion könnte man nun Dinge erleben, die man sonst nie sieht.“ 

Da war auch direkt die Frage erlaubt: „Auch Tore?“

 

Wegen der Besucherstärke wurden zu Beginn der Führung die Greesberger in zwei Gruppen eingeteilt.

Selbstverständlich fand die Führung im RheinEnergieSTADION unter Einhaltung der aktuellen CoronaSchVO statt.

 

Während des knapp 1 ½-stündigen Rundgangs erfuhren die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes zur Geschichte und Architektur des Stadions, sondern auch einiges über den Rasen. Natürlich gab es auch viele interessante Geschichten zum 1. FC Köln. Neben der Besichtigung des TV-Studios, der Presseräume und der Gaffel-VIP-Loge konnten auch die Umkleide- und Entspannungsräume der Sportler begangen werden. 

 

Dann wurde uns Wissen vermittelt, wo die Geometrie eine große Rolle spielt. 

Interessant war nämlich, dass der Zapfhahn der Theke in der Gaffel-Loge genau ausgerichtet ist auf die Mittellinie des Spielfeldes und somit eine Gerade bildet. Im  Zusammenhang mit dem Rasen war sehr interessant, dass es sich dabei um eine nach außen gewölbte Fläche (konvexe Fläche) handelt. Der Mittelpunkt liegt etwa 28 cm höher, als die Flächen der Seitenlinie auf gleicher Ebene. Durch diese Maßnahme kann das Wasser bei Regenschauern links und rechts ablaufen und es bilden sich somit keine Regenpfützen. Die älteren Teilnehmer unter uns können sich bestimmt noch an die Wasserschlacht bei der Weltmeisterschaft 1974 zwischen den Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und Polen erinnern. Dabei handelte es sich um den unbespielbarsten Fußballplatz der WM-Geschichte.

 

Das Highlight war der Einmarsch vom Innenbereich in das Stadion. Dieser erfolgte mit Unterstützung der Beschallungsanlage, aus der lautstark die FC-Hymne dröhnte und uns zum Mitsingen animierte.   

 

Die Führung im RheinEnergieSTADION endete genau nach der festgelegten Spielzeit. Wer nun erwartet hätte, dass die beiden Stadionführer einen Pokal überreicht bekommen, lag etwas daneben. Aber unser Präsident Markus Otrzonsek war auf eine Ehrung vorbereitet und überreichte an die beiden Herren unsere letzten Sessionsorden von 2021. 

 

Das Stadion wird jedoch auch als Veranstaltungsort für Großkonzerte genutzt. Hier standen schon unter anderem Phil Collins, Herbert Grönemeyer, The Rolling Stones, die Toten Hosen, Depeche Mode, Helene Fischer und viele mehr auf der Bühne. Neben den soeben genannten Großevents finden jährlich auch eine Vielzahl von Firmenveranstaltungen in den Business-Bereichen des Stadions statt.

   

Das Stadion ist auch noch von anderen Sportanlagen umgeben: Eine Radrennbahn (das Albert-Richter-Radstadion), mehrere Fußballplätze, davon einer mit Tartanbahn, ein Schwimmbad, das Trainingsgelände des ASV Köln und die Hockey- und Tennisplätze von Rot-Weiß Köln. Auch die Sporthochschule Köln befindet sich in der unmittelbaren Nähe.

 

Bei besonderen Spielen gibt es auch schon mal eine Verlängerung. Eine Verlängerung bzw. die dritte Halbzeit wurde nach der Stadionführung im Restaurant Landhaus Kuckuck eingeleitet. Diesmal ging es aber nicht darum, einen Gewinner zu ermitteln, sondern einfach darum, noch ein bisschen Geselligkeit und Spaß zu haben.  Die Gewinner standen ja schon vorher fest, denn das waren ja wir Greesberger, die an der Führung teilgenommen haben.  

Das Restaurant Landhaus Kuckuck erfreut sich einer langen Tradition und ist seit vielen Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Gourmetkenner im Kölner Westen. Auch vor den FC-Heimspielen trifft sich auf der Sonnenterrasse die Fangemeinschaft auf ein leckeres Kölsch. 

 

Der Getränkeservice plätscherte in den ersten 10 Minuten so etwas vor sich hin. Man befand sich quasi noch in der Aufwärmphase. Um auch hier in der Fußballsprache zu bleiben: „Erstmal Position beziehen, kein Risiko eingehen und abwarten, welche Strategie der Gegner in der Verlängerung plant.“ Aber dann nahmen die Aktionen in der Verlängerung Fahrt auf und die Startphase war nun vorbei. Getränke und die vorbestellte Bratwurst bzw. Currywurst sorgten nun für einen Ausgleich des Energieverbrauchs während der 1 ½-stündigen Spielzeit. Jeder konnte jetzt nach eigenem Ermessen seinen Energiehaushalt wieder regulieren.

 

Fazit: Die Greesberger haben mit dieser Veranstaltung einen hohen Sieg eingefahren, und sich damit zu Ligabeginn an der Tabellenspitze etabliert.           
GS


Osterüberraschung vom Senatsvorstand der Greesberger

 

Schon längst gehören die Geschenke für die Liebsten zum Osterfest dazu und beschränken sich nicht mehr nur auf bunte Ostereier. Ostern ist zwar nicht Weihnachten, aber inzwischen schenken viele Menschen ihren Liebsten, vor allem den Kindern, eine Kleinigkeit zu Ostern. Hinter den Ostergeschenken steht aber wie bei vielen Dingen ein alter Brauch, so wie es ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt. 

 

Zu Ehren der angeblichen Frühlingsgöttin Ostara - der germanischen Göttin der Fruchtbarkeit und des Lebens - wurden bereits im ersten Jahrhundert an Freunde und Familie Eier verschenkt. Diese waren in der heidnischen Kultur ein Zeichen des Lebens und der Fruchtbarkeit. 

Auch die christliche Kirche deutete das Ei als Sinnbild neuen Lebens und Zeichen für die Auferstehung Christi. Das Ei ist zunächst verschlossen und im Inneren wächst ein Leben heran. Wie sich das Küken aus dem Ei befreit, so hat sich auch Jesus am Ostermorgen aus dem Grab in Jerusalem befreit. 

Aufgrund der Fastenzeit durften die Menschen bis Ostern neben Fleisch auch keine Eier essen. Dies hatte zur Folge, dass eine Menge Eier übrigblieben. Um sie haltbarer zu machen, wurden sie abgekocht. So hatten die Eier zu Ostern neben dem symbolischen auch einen praktischen Grund. Jetzt mussten die ungekochten nur noch von den gekochten Eiern unterschieden werden. Hierfür wurden die gekochten Eier ganz einfach rot gefärbt. Diese Eier wiesen durch ihre rote Farbe auf den auferstandenen Christus und das durch ihn vergossene Blut hin.

 

Ostergeschenke gehören zu Ostern wie das Ei zum Osterhasen. Oftmals fehlt es jedoch an Ideen und Inspirationen, was die Wahl des richtigen Geschenks angeht. Dies kann man allerdings unserem Senatspräsidenten Hermann Josef Kastenholz nicht nachsagen. Die Jungs vom Senatsvorstand haben ganz tief in die Ideenkiste gegriffen und sind auch fündig geworden. 

Köstliche Pralinen von unvergleichlicher Qualität aus der Pralinenmanifaktur „Leonidas“ sollte 

als schöne Geschenkidee mit einem netten Brief an alle Greesberger verschickt werden. Somit wurde kurz vor den Ostertagen diese leckere Schokoladenkreation auf den Weg gebracht. Der Genuss der besten belgischen Schokolade ist ein Moment puren Glücks. Diese kleine Aufmerksamkeit vom Senat kam bei allen Mitgliedern sehr gut an. Das ist in der Regel immer so, wenn man auf etwas nicht vorbereitet ist und auf so schöne Weise überrascht wird. Die Beschenkten bedankten sich beim Senatsvorstand auf verschiedenste Art, z. B. über E-Mail, WhatsApp oder Facebook, aber auch über Telefon und natürlich suchten einige von uns auch das persönliche Gespräch. Damit war die Osterüberraschung bestens gelungen. Wer das Gefühl verspürte, dass Ostern in der Vergangenheit etwas von seinem Glanz verloren hat, weil es heutzutage so verhalten zelebriert wird, der sah durch die Geschenkaktion des Senats das Osterfest wieder ins rechte Licht gerückt.