Aktuelles aus der Gesellschaft


Karnevalistengottesdienst im Kölner Dom

Präsident Markus Otrzonsek trifft Kölner Dreigestirn 2022

Karneval und Kirche gehören in Köln untrennbar zusammen. Es ist schon eine feste Tradition: Die Kölner Karnevalssession beginnt mit einem festlichen Pontifikalamt im Kölner Dom. Aus einer Idee im Jahre 2006 wurde eine stilvolle Tradition. Die erste Karnevalsmesse wurde am 04.01.2007 im Hohen Dom zu Köln durchgeführt. Das Pontifikalamt zum Auftakt des Kölner Karnevals wurde dann im Jahr 2016 zu einem ökumenischen Gottesdienst. In den vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Veränderungen. Im letzten Jahr musste der Gottesdienst wegen der Corona-Pandemie sogar komplett ausfallen. In der Session 2022 fand zwar der Gottesdienst statt, aber auch mit vielen Einschränkungen.

Der traditionelle Gottesdienst der Karnevalisten im Kölner Dom fand in diesem Jahr erstmals am Wochenende nach der Proklamation statt. Im Rahmen der Feier am Samstag, 08. Januar, bat das kleine und große Dreigestirn im vollen Ornat um den Segen für die Session 2022. Durch die Corona-Pandemie gab es allerdings keine öffentliche Teilnahme vor Ort.

Nur wenige Jecken - darunter auch das Kinder-Dreigestirn - fanden wegen der Corona-Einschränkungen Einlass in den hohen Dom zu Köln. Nur 270 Teilnehmer - und die auch nur mit 2G-Plus - waren an diesem Samstagmittag zugelassen. Unser Präsidenten Markus Otrzonsek stand jedoch wie viele Präsidenten und 1. Vorsitzenden auf der Liste der handverlesenen Gästeschar.

Die Greesberger waren selbstverständlich auch mit Gesellschaft und Tanzgruppen vertreten. Von der Gesellschaft war Senator Kurt Gottlieb mit der Standarte in Kölns Kathedrale, sowie die Standartenträger Michael Bier von der TG „Kölsche Greesberger“ und Leonard Prinz von der JTG „Kölsche Greesberger“. Auch das Tanzpaar Mirja Lamczek und Giulia D’Imperio der JTG sowie das Tanzpaar Jacky Group und René Heß von der TG freuten sich auf den Einmarsch.

In diesem Jahr wurde der Gottesdienst vom Dom- und Stadtdechant Monsignore Robert Kleine sowie dem evangelischen Stadtsuperintendent Dr. Bernhard Seiger gehalten.

Traditionell wurde die Karnevalsmesse gesegnet und entzündet. Gestaltet wurde die Kerze wie in den vergangenen Jahren mit Liebe zum Detail vom kleinen Trifolium der Session 2022, Prinz Felix I., Bauer Robin und Jungfrau Helena. Die Segnung durch den Stadtdechanten Msgr. Robert Kleine war eine große Freude für alle Karnevalisten. Entzündet wurde die Kerze während des diesjährigen Domgottesdienstes für Kölner Karnevalisten von dem Präsidenten des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, gemeinsam mit dem Kölner Kinderdreigestirn 2022.

Anschließend folgten die Lesung und die Predigt. Nach dem Lied von Willi Ostermann „Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia“ kam das Grußwort und die Fürbitten.

Nach dem Schlussgebet und dem Segen folgte noch eine kleine Prozession zum Dreikönigenschrein.

 

Mit dem Einzug der Fahnenabordnungen und Tanzpaare der Tanzgruppen begann die Messe. Mit dem Ausmarsch der Fahnenabordnungen - unter musikalischer Begleitung durch die Domstädter und dem Schlusslied „Am Dom zu Kölle“ - ging der Gottesdienst der doch schon wieder anderen Session 2022 zu Ende.

Aber es war an dem Nachmittag noch nicht das Ende für unseren Präsidenten Markus Otrzonsek. Es sollte nun noch eine Aktion folgen, die Markus Otrzonsek mit FK-Vorstandsmitglied und Mitglied der Greesberger, Michael Kramp, schon einige Tage vorher abgestimmt hatte.

Nach der Karnevalistenmesse stand im Tagesprogramm des Kölner Dreigestirns ein Interview beim Domradio an, dessen Standort sich gegenüber dem Westportal des Kölner Doms befindet.

Es handelt sich um den Sender des Bildungswerkes der Erzdiözese Köln e. V. Über das geplante Interview des Kölner Dreigestirns beim Domradio war unser Präsident Markus Otrzonsek sehr gut informiert. Da er auch noch die Örtlichkeiten im Domforum kannte, hat er sich einfach in den 5. Stock begeben, um das Kölner Dreigestirn nach dem Interview zu überraschen. Bei dieser Gelegenheit sollte dann der Sessionsorden 2022 der Greesberger überreicht werden. Dies hat dann auch wunderbar funktioniert. Mit dabei war auch Senator Karl-Heinz Liebermann, der von der Überraschungsaktion Fotos machen sollte. Aber es kam dann noch besser. Denn wie der Zufall es wollte, war dann auch noch der Karnevalsfotograf Niki Siegenbruck in der Nähe und hat diese besondere Aktion im Bild festgehalten. Prinz, Bauer und Jungfrau mussten sich dann vorkommen wie die Heiligen 3 Könige, bei denen sie noch kurze Zeit vorher im Dom am Dreikönigsschrein gestanden haben. Der Unterschied war nur, dass sie keine Geschenke mitführten, sondern Geschenke erhielten. Neben dem Orden bekamen die „Drei“ in einer Greesberg-Baumwolltasche u. a. eine Flasche Orangensaft „Hohes C“, einen orangene Tüte mit „Katjes Fruchtbonbons VitaMinis + Vitamine“ sowie eine Schachtel „After Eight Mint mit Orange Flavour“ überreicht. Aus seiner privaten Schatulle gab er noch für die Damen des „Dreigestirns“ je einen Plagge-Pin. In dieser Session hatten wir ja keine Damenorden aufgelegt.

Domdechant Kleine - der auf der 4. Etage des Domforums seine Büros hat - fand sich dann plötzlich auf der Etage des Domradios ein. Auch diese Gelegenheit ließ Markus Otrzonsek nicht aus und überreichte dem Domdechant Msgr. Robert Kleine ebenfalls den Sessionsorden der Greesberger.

Ein gelungener Nachmittag der Karnevalisten ging zu Ende, der für uns Greesberger aufgrund der Überraschungsaktion des Präsidenten dann auch noch sehr erfolgreich war.

In dieser Session erinnern wir uns wieder an das letztjährige Lied von Brings und dürfen leise singen: „Alaaf auch jetzt ein bisschen stiller“. Die Menschen haben inzwischen begriffen, dass auch das leise Alaaf ein Bestandteil des Karnevals ist. Das können wir in der Session 2022 auch wieder abrufen. Für die Seele des Kölner Karnevals ist die 2. Corona-Session natürlich sehr traurig und schade. Der Karneval ist aber nicht hilflos in solchen Zeiten und das ist eine Kraft. Wir wissen ja auch alle aus der Psychologie, Trauerarbeit zu leisten ist die beste Chance, die Krise zu bewältigen. Es ist wichtig, dass die karnevalistischen Strukturen erhalten bleiben und dass diese Formen gewahrt werden. Trotz Corona hat Köln wieder ein Dreigestirn. Man erlebt es anders als sonst in der Session, aber es ist da, um den Karneval zu repräsentieren.                              GS

 Quellennachweis der Bilder Teil 2:  Erzbistum Köln/Schoon


Alles hät sing Zick……   Mittwoch 15.12.2021

 

…. leider ist die Zeit, unseren Fastelovend zu feiern, auch in dieser Session noch nicht gekommen. Im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Menschen, die unsere Veranstaltungen besuchen, haben wir Greesberger uns als drittälteste Kölner Karnevalsgesellschaft dazu entschlossen, auch im Jahr 2022 keine Veranstaltungen durchzuführen.

Angesichts des Infektionsgeschehens, der hohen Belastung der Kliniken und der großen Unsicherheit durch eine neue Virus-Variante sind wir der Überzeugung, dass wir aufgrund dessen auch eine moralische Verpflichtung haben, unseren Teil dazu beizutragen, die augenblicklich angespannte Situation nicht weiter zu verschlimmern, damit wir hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft wieder gemeinsam feiern können.

Trotz dieser Absagen bleiben wir Greesberger zuversichtlich und freuen uns auf die nächste „Fastelovend-Zick.“

 Bis dahin halten wir es mit dem alten Wahlspruch der „Kappesboore“ des Eigelsteins:

„Niemols zum Troor – Geit dä Humor – Dem Greesbergs Boor.“

 Wir sehen uns in der nächsten Session – bitte bleibt gesund!

 

Mit dreimol vun Hätze „Kölle Alaaf“

Große Karnevals-Gesellschaft Greesberger e. V. Köln von 1852

Präsident 

Markus Otrzonsek


Umzug des Lagers und Archivs der Greesberger   Dez. 2021

 

Die Gründe für einen Umzug sind vielfältig und können sowohl privater als auch beruflicher Natur sein. Wir Menschen sind zwar Gewohnheitstiere, doch von Zeit zu Zeit reizen uns neue Herausforderungen. Dann wechseln wir den Beruf, fangen in einer fremden Stadt ganz von vorne an, wagen eine (neue) Partnerschaft oder entscheiden uns für Nachwuchs. Weitere Gründe sind der Wunsch nach einer besseren Wohnlage, geringere Kosten, Streitigkeiten mit der Nachbarschaft, Eigenbedarf des Vermieters oder der Erwerb einer eigenen Immobilie.

Viele diese Veränderungen erfordern einen Umzug. Früher war es normal, sein Leben lang in der gleichen Stadt oder dem gleichen Dorf zu leben. Den meisten Menschen blieb auch keine andere Wahl, weil sie nicht so mobil oder qualifiziert waren. In der heutigen Zeit ist das jedoch anders.

In der Rankingliste der häufigsten Umzugsgründe war unser Umzugsgrund aber nicht aufgeführt. Also konnte man davon ausgehen, dass der Anlass für unseren anstehenden Umzug äußerst selten vorkommt. Es ging in unserem Fall speziell um die Standortauflösung und Verlagerung unseres Sach- und Gerätelagers sowie des Greesberg-Archivs von -X- nach -Y-. Das ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich, aber das Zeitfenster in dem dieser Umzug stattfinden sollte, war verdammt kurz.

 

Das lag hauptsächlich daran, dass wir doch sehr überraschend darüber informiert worden sind. Aber wer Veranstaltungen organisieren und durchführen kann, sollte auch in der Lage sein, einen Umzug mit einer kurzfristigen Terminierung durchzuführen. Nachdem wir Mitte Oktober davon in Kenntnis gesetzt worden sind, haben sich die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands umgehend auf die Suche nach Ausweichmöglichkeiten gemacht. So wurden alle vorhandenen Beziehungen genutzt, um Ausschau nach neuen Lagerflächen zu halten, was sicherlich für alle ein schwieriges Unterfangen war. Außerdem war eventuell noch zu berücksichtigen, dass ein Umzug vermutlich in die Adventszeit fallen könnte und dann viele die Vorweihnachtszeit etwas ruhiger und besinnlicher angehen möchten. In diesem Zeitabschnitt hat dann ein Weihnachtsmarktbesuch bestimmt höhere Priorität als ein Umzug. Es kam uns allen verdammt schwierig vor. Es ging aber kein Weg daran vorbei, denn die Aktion war durch die Geschäftsaufgabe der Firma Gebäudereinigung GmbH & Co KG Heinz Orth zum Ende des Jahres 2021 begründet.

Am Schluss der Suche nach geeigneter Lagerfläche standen uns zwei Alternativen zur Verfügung, um überhaupt innerhalb des kurzen Zeitfensters eine Auslagerung durchzuführen. Neben der Verfügbarkeit von Räumlichkeiten, waren u. a. die monatlichen Mietkosten ein wichtiges Entscheidungskriterium. Da wir bis Mitte Dezember das Firmengelände sauber verlassen mussten, wurde der finanzielle Aspekt fast zur Nebensache. So hätten wir zunächst einmal die Möglichkeit gehabt, einen 61,5 m² beheizten Lagerraum am Standort "Groß St. Martin" in der Kölner Altstadt vom Erzbistum Köln anzumieten.

Nach einem Besichtigungstermin durch Orgaleiter Detlev Remsky und Zeugwart Leo Weintz wurde dieser Standort als "nicht geeignet" angesehen. Zwei wichtige Merkmale sprachen dagegen: Die Anfahrtsmöglichkeit mit Transportfahrzeugen war äußerst ungünstig bzw. fast unmöglich (die Zugangswege sind eng und teilweise durch Poller versperrt). Was auch noch gegen diesen Standort sprach, waren die eingeschränkten Zugangszeiten in der Woche von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Samstag von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Wegen des An- und Rücktransports der Gerätschaften zum Auf- und Abbau unserer Veranstaltungen war dies mehr oder weniger schon ein KO-Kriterium.

 

In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand hat man sich dann für die zweite Alternative in Rath-Heumar festgelegt. Aufmerksam auf diese Lokalität wurden wir durch einen offenen Aushang an der PIN-Wand des REWE-Marktes in Rath-Heumar. Am 19.11.2021 wurde dann der Mietvertrag abgeschlossen.

 

Natürlich werden wir die optimalen Bedingungen, die wir jahrelang im Hause Orth vorgefunden haben, schmerzlich vermissen. 

Nach Vertragsabschluss konnten die Vorbereitungsaktivitäten eingeleitet werden. Das Umzugsgut wurde vermessen und dokumentiert, die Anzahl der Umzugskartons wurde festgelegt und beschafft, die Suche nach einem geeigneten Transporter und die Abfrage von freiwilligen Umzugshelfern konnte erfolgen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der infrage kommende und dann angefragte Helferkreis in der Mitgliedschaft der Greesberger stark eingegrenzt wurde.

 

Am Samstag, 04.12.2021, war es dann so weit und das Wetter ließ zum Glück auch einen ordnungsgemäßen Umzug zu. Pünktlich fand sich am Samstagmorgen das Umzugsteam in Köln- Raderthal bei der Firma Orth ein, um nun kräftig mit anzupacken, damit das Unternehmen „Umzug Lager und Archiv“ erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden konnte.

 

An dieser Stelle geht ein riesiges Dankeschön an die Umzugshelfer Detlev Remsky, Leo Weintz, Sebastian Seher, Michael Bier, Kurt Gottlieb, Bert Jansen, Jakob Schmitz, Max Junge, Heinz Geilenkirchen, Markus Otrzonsek und Marcel Staudinger (extern). Der Zufall hatte es gewollt, dass genau 11 Personen (Jeckenzahl) bereit waren, ihren freien Samstag für die kurzfristig angesetzte Aktion zu opfern. Der Umzug wurde dann auch erfolgreich abgeschlossen, wobei neben dem angemieteten Transporter auch noch der Hänger der Fa. Seher sehr gute Dienste leistete. Für unseren Zeugwart Leo Weintz und Archivar Bert Jansen beginnt aber jetzt erst die eigentliche Arbeit. Da die angemietete Fläche nicht ganz dem entspricht, was uns bei der Firma Orth zur Verfügung gestanden hat, muss nun halt etwas improvisiert werden. Aber die Jungs werden das schon meistern.

Alles in Allem zeigt der Standort Rath-Heumar doch gewisse Vorteile. Auch das Parkplatzangebot am Königsforst ist vorhanden und die Anbindung an öffentlichen Verkehrsmitteln (KVB Linie 9 und der 154er Bus) ist gegeben.  

Unserem Senator Willi Orth wollen wir „DANKE“ sagen, dass er und seine Familie uns jahrelang und kostenfrei die Räumlichkeiten für unser Lager und unser Archiv zur Verfügung gestellt hat. Eigentlich sind dafür „Dankesworte“ noch viel zu wenig.

Wir wünschen unserem Senator Willi Orth zu Beginn des neuen Jahres ein ruhiges, angenehmes und noch ein langes Leben im verdienten Ruhestand bei bester Gesundheit.                                         GS

 

 


11.11. Feier im Lindner Hotel City Plaza, am Freitag den 12.11.2021

 

Mit dem 11. November verbinden uns jedes Jahr zwei wesentliche Ereignisse. Zum einen ist es der Martinstag, zum anderen die feierliche Eröffnung der beginnenden Karnevalssession. Die Karnevalssession wird traditionell am 11.11. um 11:11 Uhr auf dem Heumarkt in

der Kölner Altstadt eröffnet. Die Karnevalsjecken sollen wieder ins Epizentrum des kölschen Fastelovends zurückkehren. Viele freuen sich auf das Feiern und den „Spaß an der Freud“. Es war aber in diesem Jahr ein Karnevalsauftakt zwischen Freude und Sorge.

Aber ganz so wie vor Corona wird die kommende Session immer noch nicht werden Viele sehnen sich nach dem wunderbar engen Miteinander im Fastelovend bei Sitzungen, Partys und dem Rosenmontagszug. Man ist wieder bereit zum Tanzen,

Singen und Feiern. Doch die G-Regeln bestimmen immer noch unseren Alltag. Das Festkomitee Kölner Karneval hatte am Rosenmontag 2021 das Motto vorgestellt: „Alles hät sing Zick.“ Damit sollte der Bogen von der Corona bedingten, eher verhalten gelebten Session 2021, zu einer heiteren und stimmungsvollen Session 2022 geschlagen werden. Um das Feiern und Schunkeln ohne Abstand und ohne

Maske möglich zu machen, gelten in allen Bereichen die G2, G3 oder G3 Plus - Regeln. Wir werden alle erleben, ob es tatsächlich ein Karnevalsfest der Fröhlichkeit und Gelassenheit mit vill Spaß an der Freud werden wird. Die Greesberger nutzten zur Eröffnungsfeier des 11. im 11. am 12.11.2021 die Räumlichkeiten des Lindner Hotels City Plaza in der Magnusstraße. Aufgrund von Corona gab es diesmal im Foyer keinen Sektempfang. Das war somit schon die erste coronabedingte Veränderung zu den früheren Eröffnungsfeiern.

Schon im vorderen Bereich des Foyers wurden die Impfzertifikate überprüft. Der Sessions-Auftakt im Lindner-Hotel City Plaza erfolgte nach der G2-Regelung. Zur Sicherheit aller anwesenden Teilnehmer wurde noch kurzfristig eine weitere

Maßnahme installiert. Von ca. 17:15 Uhr bis ca. 20:00 Uhr konnte in unserem Auftrag vor Ort ein Corona-Antigen-Schnelltest durchgeführt werden. Auch die überschaubare Teilnehmerzahl war ein Indiz dafür, dass doch noch 2021 alles anders ist. Die steigenden Corona-Fallzahlen in Köln führten zu einigen kurzfristigen Absagen. Dazu gehörten u. a. auch unsere geladenen Gäste Angela Stohwasser und Reiner Besgen von der Internet-Plattform „Kölsche Fastelovend Eck“. Nach 12 Jahren Redaktionsarbeit und Berichterstattung über Karneval und vom Karnevalsgeschehen in Köln und im Umland wird die Plattform am 31.12.2021 eingestellt.

Über die zurückliegenden Jahre hinweg haben Angela Stohwasser und Reiner Besgen emotionsfrei und sachlich über die Greesberger, unsere Sitzungen und über alle unsere weiteren Aktivitäten berichtet. Dafür wollten wir „DANKE“ sagen und

beiden Redakteuren unsere Plakette „Jot jemaht“ überreichen. Um 18:15 Uhr öffnete sich die Türe zum Saal. Für ca. 60 Teilnehmer waren die Tische festlich eingedeckt. Kurz danach erfolgte die Begrüßung durch den Vizepräsidenten Hildebrand Frost.

Durch die Corona–Erkrankung unseres Präsidenten musste Hillebrand Frost kurzfristig einspringen. Es kann aber jetzt schon gesagt werden, dass er die Leitung durch den Abend hervorragend gemeistert hat. Um 19:00 Uhr wurde das Buffet eröffnet. Die Küche des Lindner Hotels hatte uns ein exzellentes und reichhaltiges Buffet bereitgestellt. Neben köstlichen Vorspeisen und einer Kartoffel-Steckrüben-Suppe zählten zur Hauptspeise Sauerbraten, Schweinefilet im Speckmantel und gedämpfter

Kabeljau. Der Feinschmecker konnte sich anschließend noch mit Kaiserschmarren und heißen Kirschen, sowie dunkler Schokolade mit Birne verwöhnen lassen. Aber auch eine internationale Käseauswahl komplettierte das kalt-warme Büffet. Einfach wieder vom Feinsten!

Die JTG und TG „Kölsche Greesberger“ zeigten zeitversetzt ihr diesjähriges Bühnenprogramm und begeisterten mit akrobatischen Elementen. Es begann gegen 19:50 Uhr mit dem Auftritt der JTG „Kölsche Greesberger“. Anspruchsvolle Choreographien mit einigen akrobatischen Elementen, eindrucksvolle Anfangs- und Schlussbilder in Kostümen in den Farben der Greesberger und diese

verpackt in aktuell stimmungsvolle Musik zeichnen die Tänze der Jugendtanzgruppe der Greesberger aus. In ihren Tänzen auf kleinen und großen Bühnen in und um Köln repräsentieren die Jugendlichen der Tanzgruppe die Gesellschaft der G.K.G. Greesberger und vermitteln die Lebensfreude, welche die Jugend mit sich bringt. Es wird das Jahr über mit viel Eifer und Geschick trainiert, um die Farben der

Gesellschaft zu vertreten. Nach der Vorstellung des Bühnenprogramms der JTG „Kölsche Greesberger“ folgte der gesellschaftliche Block der Ehrungen. Die Eröffnungsfeiern werden meistens auch dazu genutzt, Ehrungen auszusprechen oder Orden für besondere Verdienste zu verleihen. Orden waren ursprünglich mal gedacht als Persiflage auf militärisches Gepränge. Verdienstorden werden nur an besonders verdiente Mitglieder eines dem vergebenden Karnevalsverbandes angeschlossenen Gesellschaft oder Verein übergeben. Um eine solche Ehre zu erhalten, bedarf es schon einer besonderen Voraussetzung. Unser Senator Michael Nolte erhielt vom Festkomitee Kölner

Karneval den Verdienstorden in Gold. Anlass war die 50jährige Mitgliedschaft bei den Greesbergern, die er schon im Januar 2021 nachweisen konnte. Die feierliche Übergabe wurde von Herrn Udo Marx vom erweiterten Vorstand des FK’s zelebriert. Mit unserem Senator Fritz Reinartz haben wir ein Mitglied unter uns, das auf eine 40jährige Mitgliedschaft bei den Greesbergern zurückblicken kann. Unser Senator Helmut Häßlein ist auf dem besten Weg, dem nachzueifern. Eine 30jährige Mitgliedschaft ist nämlich auch schon etwas ganz Besonderes. In den Reigen der Jubilare schloss sich dann auch noch unser Senator Guido Pellart an, der

inzwischen auch schon eine 25jährige Mitgliedschaft nachweisen kann.

Dieses Jubiläum fand aber schon im November 2020 statt. Wegen Corona konnte

die Ehrung aber im letzten Jahr nicht durchgeführt werden.

Abschließend erhielt unser Senator Rolf Pinzler eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft im Senat der Greesberger. Nach den Ehrungen hatte die TG „Kölsche Greesberger“ um 21:00 Uhr ihren Auftritt. Die Auftrittsformation der TG „Kölsche Greesberger“ ist mit ihrer tänzerischen Vielfalt und Akrobatik ein Augenschmaus auf jeder Sitzung. Es ist eine Freude zuzuschauen, wie die Tänzer und Tänzerinnen den karnevalistischen Tanz mit eindrucksvollen Choreographien, Hebefiguren und akrobatischen Elementen vermitteln.

So wie die JTG wurde auch die TG im Jahre 2009 gegründet. In dieser Zeit sind ihre Leistungen beachtlich gestiegen. Nicht nur eindrucksvolle Tänze, sondern auch das hochgepflegte Erscheinungsbild in ihren Kostümen auf jeder Veranstaltung lässt merken, dass in dieser Gruppe hoch motivierte Tänzerinnen und Tänzer stehen. Für unsere beiden Tanzgruppen war es in den letzten Monaten eine besondere Herausforderung, denn durch die anhaltende Pandemie waren die Präsenz- Probetermine sehr eingeschränkt.

Um 21:45 Uhr wurde die Band Salooon angesagt. Country-Pop op kölsch. Damit will die Band in der bevorstehenden Karnevalssession durchstarten. Mit Julia und Alina sind zwei Mädels der früheren Gruppe La Mäng dabei. Jan Oelerich, der lange Zeit

Kommandant der TG „Kölsche Greesberger“ war, ist ebenfalls Bestandteil der Band. Auf der Suche der stilistischen Nische im kölschen Musik-Geschäft sind ganz viele Bands. Auf die Stilrichtung Country ist dabei noch keine Band gekommen – bis jetzt.

Der Name Salooon verrät schon wo die Reise hingeht, auch wenn bewusst ein O zu viel dabei ist - in den wilden Westen. „Danz met mir“ ist der Titel der erster Single dieser neuen Band.

Für die weitere musikalische Unterhaltung war unser Ehrensenator Manfred Krombach zuständig, der nach dem Auftritt der Band Salooon nochmal sein musikalisches Können unter Beweis stellen konnte. Kurz vor Mitternacht war dann Aufbruchstimmung und so allmählich lichteten sich die Plätze und damit stand dann auch schon der 13.11.2021 auf dem Kalenderblatt.

Schiffstour auf dem Rhein am 30.10.2021

Bei trockenem Wetter und extremen Anfahrschwierigkeiten ( mehrere Demonstrationen ) machten wir wieder eine schöne Fahrt auf dem Rhein. Leider waren nur 19 Personen an Bord, weil etliche wegen Krankheit absagen mussten. Trotz der geringen Teilnehmerzahl hatten wir doch viel Spaß an Bord. Von Köln aus ging es 2 Stunden auf dem Rhein Richtung Leverkusen und zurück an unserem schönem Rheinpanorama entlang zur Anlegestelle. Danach ging es ins Deutzer Brauhaus, wo wir schon von anderen Mitgliedern empfangen wurden. Mit 28 Personen und sehr leckerem Essen hatten wir einen wunderschönen Ausklang des Tages.   

Text:K.H.-L.

  

 


Ritterschlag von Pastor Jens Lange im September 2021

 

Als ich vor einigen Monaten informiert wurde, dass ich einen Ritterschlag erhalten sollte, musste ich erst einmal von Herzen lachen.

Ein Ritter, so habe ich es mir vorgestellt, hat doch nur etwas mit Kreuzzügen, Kämpfe und Vergangenheit zu tun.

Doch dann habe ich mich mit diesem Thema näher auseinandergesetzt und festgestellt es hat vor allem mit Vertrauen, mit Glauben und vielen Menschen guten Willens zu tun.

So habe ich mich entschlossen, mich mit einem weiteren Mitbruder am 18. September 2021 im Kloster Helfta in Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt zum Ritter des Ordens

ORDO MILITAE CHRISTI TEMPLI HIEROSOLYMITANI schlagen zu lassen.

Mit sehr gemischten Gefühlen fuhr ich dort hin, nach einem gemeinsamen General Kapitel des Ordens, fand am Nachmittag ein wunderschöner Gottesdienst in der Gertrudenkapelle des Klosters statt. In diesem Gottesdienst wurde auch der neue Prior in sein Amt eingeführt. Da auf Grund der Corona Pandemie es sehr schwer war einen Geistlichen zu finden, der hier diesen Festakt vornahm, wurde mir trotz Neuling im Orden diese ehrwürdige Aufgabe übertragen.

So kommt man in der katholischen Kirche zu Ämtern.

Durch den neuen Prior erhielten wir beiden Brüder unseren Ritterschlag, mit vielen wunderbaren Riten, wie das berühren der Erde aus dem Heiligen Land, das waschen der Hände mit Wasser aus dem Jordan oder das überreichen des Lichtes für einen erleuchteten Weg.

Als Zugabe dieses festlichen Tages, hat das General Kapitel mein Mitbruder zum Novizenmeister bestellt und ich habe die Aufgabe des Visitators der Gemeinschaft erhalten.

Am 2. Oktober 2021 haben wir mit einer Dankmesse in der Kapelle Maria Frieden zu Worpswede mit Familie, Freunden und Bekannten dieses Ereignis auch in meiner Heimatgemeinde in Lilienthal bei Bremen gefeiert.

Wie schon in der Festpredigt erwähnt so habe ich mein Weg als Ritter unter folgenden Leitspruch gestellt:

„Bedenke, was Du tust, ahme nach was Du vollziehst und stelle Dein Leben unter das Geheimnis des Glaubens.“

So grüße ich Euch und Sie alle mit meinem ritterlichen Gruß und wünsche allen von ganzem Herzen Gottes reichen Segen, Gesundheit und ein freudiges Wiedersehen.

Ihr /Euer Frater Jens Lange OMCTH Pastor i.R.

Jens Lange ist auch Mitglied der G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852

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Ergänzung der Redaktion:

 

Jens Lange gehört nunmehr dem souveräne Ritterorden Christi vom Tempel zu Jerusalem - Deutsches Großpriorat (O.M.C.T.H.) an.

 

Das deutsche Großpriorat des „Ordo Militiae Christi Templi Hierosolymitani“ ist ein autonomer Zweig des internationalen OMCTH mit Sitz in Jerusalem. Die Wurzeln des OMCTH / OSMTH gehen zurück auf die nie unterbrochene Linie in den Prioraten in Schottland und Portugal, wo der Orden nicht verurteilt und verboten war. Er bewahrt bis heute das wahre Erbe des ältesten Ritterordens der Welt. Er ist christlich-ökumenisch, hat eine kirchliche Protektion sowie einen geistlichen Sitz in Jerusalem.

 

Der "Ordo Militiae Christi Templi Hierosolymitani" engagiert sich sozial, karitativ und medizinisch. Nächstenliebe und Toleranz, Disziplin und Hilfsbereitschaft gehören zu den Pflichten der Ordensritter und Ordensdamen mit dem weißen Mantel und dem roten Tatzenkreuz.

 

In Köln hat der Orden seine Niederlassung in der romanischen Kirche St. Gereon.

Mit unserem Mitglied Hans-Dieter Voß haben wir ein weiteres Mitglied eines Ritterordens in unserer Gesellschaft. Er gehört dem Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem an. Hans-Dieter Voß wurde 1993 zum Ritter geschlagen und war der oberste Grabesritter für Nordrhein-Westfalen und zugleich auch Präsident der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz, die Nordrhein-Westfalen und einen Teil von Rheinland-Pfalz umfasst.

 

Der Orden ist im Jahre 1868 vom Papst errichtet worden und steht unter dem Schutz des Heiligen Stuhls. 1888 hat der Papst genehmigt, dass auch Frauen mit gleichen Rechten und Pflichten in den Orden aufgenommen werden.

 

In Deutschland hat der Orden derzeit gut 1.400 Mitglieder. 17 Prozent davon sind Damen, 12 Prozent sind Geistliche. Sitz der deutschen Statthalterei ist Köln; ihre Ordenskirche ist St. Andreas in Köln. Das Wappen des Ordens ist das traditionelle rote fünffache Jerusalemkreuz auf silbernem Grund. Das Leitmotiv des Ordens lautet: "Deus lovult" - "Gott will es".                              GS/ MO


„Kommern packt an“ Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer am Sonntag (08.08.2021)

Am Sonntagmorgen machte sich eine kleine Abordnung von Greesbergern auf die Reise nach Kommern. Dafür hatte man einen Kleinbus gechartert, dessen Fahrer uns um 09:45 Uhr am Deutzer Bahnhof abholte. Der Anlass für den kurzfristig angesagten Besuch bei unseren Karnevalsfreunden der KG Greesberger Kommern 1947 e. V. war ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich.

 

So bitter es auch ist, dass der Ort am Bleibach nach dem schweren Hochwasser 2016 nur fünf Jahre später wieder Schauplatz einer Flutkatastrophe wurde, so zuversichtlich stimmt es gleichzeitig, dass die Menschen hier auf ein Neues die Ärmel hochkrempeln und sich mit gegenseitiger Hilfe neue Hoffnung geben. „Kommern packt an“ war das treffende Motto für ein Benefizkonzert zugunsten der Hochwasseropfer im Stadtgebiet Mechernich. Gleich mehreren Ortschaften im Stadtgebiet Mechernich hat das Hochwasser übel mitgespielt, schon jetzt haben rund 2.000 Betroffene bei der Stadt Anträge auf die Soforthilfen des Bundes gestellt – und es werden wohl noch mehr werden.

Natürlich musste das Benefizkonzert unter Corona-Bedingungen stattfinden. So durften maximal 1.000 Besucher auf den Arenbergplatz. Am Eingang an der Kölner Straße wurden deshalb Bändchen verteilt, um die Zahl der Konzertbesucher überprüfen zu können. Der Einlass war ausschließlich nur für getestete, geimpfte oder genesene Personen gestattet und kostenfrei.

Um 11:00 Uhr wurde auf dem Arenbergplatz in Kommern zur Einstimmung auf den besonderen Tag eine Messe der katholischen Kirche St. Severinus gehalten, zelebriert von Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs und Kreisdechant Guido Zimmermann. Unser Hospitant Hans-Diethard Eichinger Hess war für die Gestaltung des Altars zuständig.

Nach dem kirchlichen Auftakt stand der Dank der Politik auf dem Programm. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen waren tief beeindruckt von der „enormen Hilfsbereitschaft“ und Solidarität. Man bedankte sich bei allen Helfern, darunter Feuerwehr, Firmen, Landwirten, Bundeswehr und THW. Ohne die zahlreichen Helfer wäre Kommern „im Müll versunken“.

Anschließend begann an gleicher Stelle um 12:00 Uhr das Benefizkonzert mit der Kölsch-Pop-Band „Funky Marys“. Neben ihrem Auftritt waren u. a. der Musikverein Eicks, Kinderliedermacher Uwe Reetz, die Kölschrock-Band „Eldorado“, die Band „SchoHnzeit“, die Coverband „Strik Up“ und der Kommener DJ Olli im Programm. Die Schirmherrschaft für dieses Benefizkonzert hat der Kölschrock-Musiker und Wahl-Mechernicher Stephan Brings übernommen, der ebenfalls auf der Bühne stand. Alle Künstler traten zugunsten der Hochwasseropfer kostenfrei auf. Auf Initiative unseres Literaten Christian Böhm konnten wir Greesberger die Funky Marys und die Band Eldorado für einen kostenfreien Auftritt in Kommern gewinnen. Damit haben wir auch einen Teil zum Gelingen des Benefizkonzertes beitragen können.

Die Organisatoren des Benefizkonzerts erhielten große Unterstützung von vielen ortsansässigen Firmen. Eine Veranstaltungstechnikfirma stellte die Beschallungs-Anlage zur Verfügung und den Getränkeausschank übernahmen Verantwortliche der Kommener Gaststätten. Welche Freude und Begeisterung kam plötzlich bei Markus Otrzonsek und Jürgen Kuhse auf, als gegen 12:00 Uhr der Schankbereich geöffnet wurde. Beide haben in dem im Mai 2021 gegründeten „Gaffel Fründe“-Club eine neue Heimat gefunden. Und nichts anderes als dieses leckere Kölsch wurde bei der Benefizveranstaltung ausgeschenkt. Die „Gaffel Fründe“ haben sich verpflichtet, ihre Liebe zu ihrem Lieblingsbier stets zu zeigen und niemals zu verleugnen sowie die Menschen für dieses einzigartige Kölsch zu begeistern. Das ist ihnen am Sonntag verdammt gut gelungen.

Es wurde natürlich nicht nur an die „großen“ Besucher gedacht. Für die Kinder stand die Märchenfee Alisande parat, um die kleinen Besucher zu schminken. Bunt bemalt wuselten die Kinder den ganzen Tag über den gut gefüllten Platz und hatten ihren Spaß.

Während des Konzertes wurde immer wieder darauf hingewiesen, warum man an diesem Tage zusammengekommen war. „Mancher steht vor einer scheinbar ausweglosen Situation – da ist es wichtig zu spüren, dass es Solidarität gibt.“ Die Spendeneinnahmen, die an die Mechernich-Stiftung gehen, werden in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern an die echten „Härtefälle“ verteilt. Die Mechernich-Stiftung sei der Garant dafür, dass das gesammelte Geld tatsächlich den am schwersten betroffenen Menschen zu Gute kommt.

 

Man wird denjenigen helfen, bei denen es um die Existenz geht, die z. B. keine Elementarversicherung abgeschlossen haben oder sozial schwächer gestellt sind als andere. Dazu wolle man die jeweilige Hilfsbedürftigkeit der Betroffenen vor Ort über die Ortsbürgermeister kontrollieren lassen, „damit die Hilfe da ankommt, wo sie sinnvoll und nötig ist“.

 

Die Greesberger hatten auch eine Spende von 600,00 € mit nach Kommern genommen. Die Übergabe erfolgte offiziell mit Ankündigung. Dazu wurden der Präsident M. Otrzonsek, Geschäftsführer G. Steinhausen und Ehrenreitercorpsführer J. Herrmann vom Veranstalter auf die Bühne geholt. Für unsere Großzügigkeit erhielten wir vom Publikum anhaltenden Applaus. Wir hoffen sehr, dass wir am Sonntag ein spendenfreudiges Publikum auf dem Arenbergplatz hatten. Das Geld wird wirklich dringend gebraucht.

 

Wir sagen „Dankeschön“ für die Einladung und wir freuen uns, dass auch wir ein wenig zum Gelingen des Benefizkonzertes beitragen konnten. Ein Dankeschön von uns geht auch an die 1. Vorsitzende der KG Greesberger Kommern 1947 e. V. Nicole Reipen und an unseren Hospitant Hans-Diethard Eichinger Hess, die uns sehr gut betreut und bewirtet haben. Nach dem Auftritt von Stephan Brings fuhren wir wieder zurück nach Köln. Wir haben ein paar schöne, unbeschwerte Stunden inmitten großer Solidarität beim Benefizkonzert in Kommern erleben dürfen. GS

Quelle: Wochenspiegel, Ausgabe Montag, 09.08.2021

            Agentur ProfiPress

 

 


Greesberger helfen Greesbergern

Ein schweres Unwetter und damit einhergehende Regenfälle haben am 14. Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Es war eine Flut-Katastrophe von historischem Ausmaß. Die Flut-Katastrophe war ein Szenario, das sich niemand im Jahr 2021 mitten in Deutschland vorstellen konnte. Die Folgen der Regenmassen waren verheerend.

Jeder von uns hat Mitte Juli die erschütternden Bilder gesehen, wie Fahrzeuge auf Autobahnen plötzlich untergingen, Campingwagen an Brücken wie Spielzeug zerdrückt oder ganze Häuser einfach weggespült wurden. Diese Unwetterkatastrophe hat für Deutschland unvorstellbare Dimensionen angenommen. Wir erlebten in diesen Tagen eine unfassbare Tragödie.

Die Überschwemmungen im Westen Deutschlands hatten dramatische Folgen für die Bewohner. Dörfer und Häuser wurden überschwemmt, vielerorts fielen Strom und Mobilfunk aus. Viele Gebäude sind eingestürzt und Existenzen sind bedroht. Die Hochwasserkatastrophe brachte Chaos, Verwüstung und Leid. Es war kein Hochwasser, dass man mit Schrubber und Wischeimer wieder beseitigen konnte, sondern eine Flut, die die gesamte Infrastruktur in einigen Orten zerstört hat. Mindestens 180 Menschen haben in NRW und Rheinland-Pfalz ihr Leben verloren, mehr als 680 Verletzte wurden gezählt. Die Zahl der Todesopfer macht uns sehr betroffen. Es ist tragisch, dass Menschen gestorben sind und so viele ihr Hab und Gut verloren haben. Das Ausmaß der Katastrophe wurde erst nach ein paar Tagen allmählich sichtbar und die aktuellen Nachrichten, die uns täglich aus den überfluteten Gebieten erreichen, sind erschütternd. Zahlreiche Helfer sind in den betroffenen Gebieten unterwegs oder vor Ort im Einsatz. In diesen Stunden zeigt sich eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung, um den Menschen zu helfen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben. Dort wo der Schock langsam nachlässt, folgt die Trauer über den plötzlichen und schrecklichen Verlust. Mehrere Städte haben Telefonnummern für Menschen eingerichtet, die ihre Hilfe anbieten wollen. Diverse Organisatoren haben zu Spenden aufgerufen. Es wurden Rufnummern geschaltet, über die man Auskünfte zu Spenden und Unterstützungsangeboten erhält. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe in Deutschland ist riesig. Einige Kölner Karnevalsgesellschaften haben spontan zu einer Spendenaktion aufgerufen. Der Bund Deutscher Karneval hat seine Mitglieder aufgefordert, sich an der Solidaraktion "Hochwasser-Katastrophe - Karnevalisten helfen Karnevalisten“ zu beteiligen.

 

Auch wir Greesberger wollen nicht untätig zuschauen. Deshalb haben wir ein Spendenkonto eingerichtet. Da wir selbst Betroffene und Geschädigte in der Gesellschaft haben, soll das Spendenvolumen den Betroffenen zu Gute kommen. Wir führen die Spendenaktion unter dem Titel „Greesberger helfen Greesberger“. In unserem Spendentopf sind stolze 3971,00 € zusammengekommen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Spende zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.

In Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand haben wir in einem Auswahlverfahren nach der Schadenshöhe (gering, mittel und hoch) und durch weitere Kriterien die Auszahlungsbeträge für die betroffenen Personen* festgelegt. Selbstverständlich haben wir uns vergewissert, dass ein glaubhafter Schaden durch die Flutkatastrophe vorlag.

 

Durch kleine Geldspenden konnten wir so das Leid der Betroffenen ein wenig mildern. Sehr lobenswert war auch der spontane Einsatz einiger aktiver Mitglieder des Reitercorps, die einem Mitglied des Reservecorps bei der Beseitigung der Schäden durch das Hochwasser geholfen haben. Aber auch bei der Grundrenovierung war das Schmölzje vom Reitercorps behilflich.   

 

Eine unfassbar schwere Zeit für alle, die mit dieser Ausnahmesituation konfrontiert wurden und werden – insbesondere für die direkt Betroffenen. Danken muss man vor allem den vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern, den Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den Wohlfahrtsverbänden, wie z. B. dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, der Diakonie und so vielen mehr.

 

Die Natur hat uns vor Augen geführt, dass es dringend Zeit wird, den Klimawandel einzudämmen. Wir müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, dass solche Katastrophen nicht zum Alltag werden. Die Hilfsbereitschaft war nicht nur für die Hochwasser-Betroffenen ein Lichtblick. Das war ein ganz tolles Zeichen und es war auch dringend notwendig. Normalität wird erst in Monaten oder Jahren wieder einkehren. Was wird bleiben von der Jahrhundertflut? Eine Welle der Hilfsbereitschaft – unbedingt. Zusammenhalt – auf jeden Fall! Die große Hilfsbereitschaft drückt etwas ganz Besonderes aus: Unterstützung, Freundschaft und Zusammenhalt, wenn es darauf ankommt. Solidarität und Zusammenhalt sind keine Fremdwörter mehr für uns. Das Sturmtief „Bernd“ wird leider in die Geschichtsbücher eingehen.                                                                                                                                                                                                      GS

 

*Hinweis:  Aus Datenschutzgründen werden keine Namensnennungen durchgeführt.                             

 


Stammtisch im Maritim Hotel  (22.Juli 2021)

Am Aschermittwoch 2021 endete in Köln eine außergewöhnliche Karnevalssession. Das Pandemiegeschehen gab den Takt vor: Ein Fest, das sonst durch Nähe, Gesang und Schunkeln bekannt war, musste Corona konform werden. Unser öffentliches und privates Leben war auch nach Ende der Session durch das Coronavirus immer noch stark eingeschränkt.

Schon während der Session wurde das Wort „Alaaf“ weitgehendst verdrängt durch das Wort „Online“ oder „Streaming“. Auch nach der Session änderte sich dies nur unwesentlich. Da war das gebräuchlichste Wort in unserem karnevalistischen Sprachgebrauch „Zoom-Meeting.“ Wurden Ende 2020 noch Senatsvorstandssitzungen und Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands „Face de Face“ abgehalten, konnten nach der Session nur noch „Online“-Sitzungen durchgeführt werden. Von gemeinsamen Treffen war zu diesem Zeitpunkt keine Rede mehr. Eine völlig neue Kommunikationswelt, an die man sich erst gewöhnen musste. Mit Beginn des 3. Quartals aber, als dann der Corona-Inzidenzwert in Köln unter 10 fiel, wurden die Einschränkungen wieder gelockert.

 

Diese Lockerungen haben dann unseren Präsidenten Markus Otrzonsek veranlasst, ein Greesberg-Treffen zu organisieren. Es sollte für die erste Zusammenkunft ein außergewöhnlicher Stammtisch in einem schönen Ambiente in einer angemessenen Location werden. Und so stand in der Einladung, dass dieses Treffen am Donnerstag, 22.07.21, im Gourmet-Restaurant „Bellevue“ des Maritim-Hotels Köln stattfinden sollte. Besonders elegant ist das Restaurant Bellevue in der 5. Etage des Hotels, in dem der Gast neben einem schönen Blick auf Köln, auch eine gehobene Gastronomie geboten bekommt. Im Sommer werden diese Köstlichkeiten auf der Dachterrasse serviert. Da an jedem Donnerstag ab 18:00 Uhr auf der Terrasse das „Skyline BBQ“ stattfindet, war dies nun das geeignete Event für die 25 angemeldeten Mitglieder aus der Gesellschaft. So hatten alle Gefallen an dieser Einzigartigkeit. Was für ein seltsames Gefühl jetzt wieder einen Stammtisch in Echt und in Präsenz durchzuführen! Wer weiß, wie lange es noch möglich ist, denn die Zahl der Neuinfektionen steigt seit Ende Juli in Deutschland wieder an.

 

Nachdem nun jeder seinen Platz an den reservierten Tischen eingenommen hatte, wurde das Schmölzje von Senatspräsident Hermann Josef Kastenholz und Präsident Markus Otrzonsek begrüßt. Das war die Einleitung zu einem gemütlichen Stammtischabend. In gastronomischer Hinsicht lässt das Hotel Maritim keinerlei Wünsche offen. Das gehobene, hochpreisige Essensangebot ist non bester Qualität und war für uns ein Genuss.  Es ist ein tolles Erlebnis in diesem Restaurant zu speisen. Die Qualität der Speisen ist von besonderer Güte. Da konnte sich keiner beschweren. Eine schöne Geste war die Getränkerunde der Direktion des Maritim Hotel für unsere Mitglieder.

 

Seit Monaten wurden anstehende Ehrungen und Ernennungen vor uns hergeschoben, die wegen Corona nicht durchgeführt werden konnten. Jetzt hatten wir erstmalig wieder die Gelegenheit, einige Urkunden an anwesende Jubilare auszugeben. Geehrt wurde Senator Michael Nolte für seine 50jährige Mitgliedschaft bei den Greesbergern. Für dieses besondere Jubiläum bekam er neben der Urkunde auch unser Fensterbild mit Greesberg-Logo überreicht. Ebenfalls wurde eine Ehrung unserem Ehrenreitercorpsführer Jörg Herrmann zuteil, der nun auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnte. Mit der Ernennung von Mitglied Kurt Robert Gottlieb zum Senator, wurde er in den Senat der Greesberger aufgenommen. Unser Jubilar Helmut Häßlein erhielt neben der Urkunde vom Senatspräsidenten Hermann Josef Kastenholz auch noch die Ehrenplakette „25 Jahre Senator“ überreicht. Einen Blumenstrauß gab es außerdem für Brigitte Häßlein, die ihren Helmut in das Maritim-Hotel begleitet hatte. Damit war es aber noch nicht genug. Unser neues Mitglied Jakob Schmitz und unser Ehrensenator Markus Kirschbaum bekamen von unserem Präsidenten Markus Otrzonsek die Gesellschaftsnadel überreicht. Diese vergoldete Nadel ist das äußere Erkennungszeichen der Zugehörigkeit zur G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852.  

 

 Danach hatten wir noch viel Zeit, um uns nach der langen Unterbrechung durch Corona noch ausgiebig miteinander zu unterhalten. Gegen 22:00 Uhr ging dann der gesellige Abend so langsam zu Ende und die Greesberger machten sich auf den Heimweg.    GS

Bildquelle: Gesellschaft


Greesberger helfen Greesberger- Hochwasser Katastrophe (19.Juli 2021)

 

Liebe Greesbergfamilie,

 

die meisten von uns haben die Katastrophe nur aus der Ferne mitbekommen.

Wir haben das Wasser nicht an uns vorbei toben sehen,

wir mussten keine Angst um unser Leben haben,

wir mussten nicht ertragen, wie Menschen um uns herum ihr Leben verlieren.

Und doch ist diese Katastrophe so gross, dass sie auch uns,

die wir sie nicht direkt erlebt haben, ganz nah kommt.

 

Wir können nur Solidarität mit den Flutopfern bekunden. Wir haben ja selbst bei den Greesbergern 4 Personen,

die betroffen sind und die durch das Hochwasser massive Wasserschäden erlitten haben.

 

Freundlich zugedachte Geldspenden für Hochwassergeschädigte bitte auf das folgenden Konto überweisen:

Organ: G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852

Bank: Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE49 3705 0198 0014 952956

BIC: COLSDE33

Kennwort: Hochwasserhilfe Greesberger


Führung durch das RheinEnergieSTADION am Samstag (03. Juli 2021)

Eine Auswahl von 83 Millionen Bundestrainerinnen und Bundestrainern traf sich am Samstag, 03. Juli 2021, gegen 14:00 Uhr vor der FC-Museumsloge an der Nordtribüne des RheinEnergieSTADIONs zu einer geführten Besichtigung. Unter den 30 Besuchern waren auch Kiebitze, die mit Fußballvereinen der 1. und 2. Bundesliga und sogar mit einem Verein der Regionalliga West sympathisieren. Da muss in der Kindheit etwas falsch gelaufen sein.

 

Den älteren Herrschaften ist im Sprachgebrauch auch noch die Bezeichnung „Müngersdorfer Stadion“ im Stadtteil Müngersdorf bekannt. Durch einen Sponsorenvertrag im Jahre 2004 trägt das Stadion den Namen des Kölner Energieversorgers RheinEnergie. Der Eigentümer und Betreiber ist die Kölner Sportstätten GmbH. 

Wer an Müngersdorfer Stadion denkt, erinnert sich auch bestimmt an die Zeltinger Band. Einer ihrer größten Hits war nämlich „Müngersdorfer Stadion“.

 

Dieser Text lässt sich auch heute noch locker mitsingen.

Müngersdorfer Stadion,

Müngersdorfer Stadion,

Müngersdorfer Stadion,

Am besten, ich gehe schwimmen im Stadion,

Ich fahre schwarz mit der KVB,

Die Markfünfzig tut denen auch nicht weh.

 

30 fußballbegeisterte Greesberger wollten FC-Insider-Informationen erfahren und Einblicke erhalten, die sonst nur den Spielern, Trainern und anderen Machern ermöglicht werden. Wörtlich sagte einer der beiden Stadionführer: „Hier im Stadion könnte man nun Dinge erleben, die man sonst nie sieht.“ 

Da war auch direkt die Frage erlaubt: „Auch Tore?“

 

Wegen der Besucherstärke wurden zu Beginn der Führung die Greesberger in zwei Gruppen eingeteilt.

Selbstverständlich fand die Führung im RheinEnergieSTADION unter Einhaltung der aktuellen CoronaSchVO statt.

 

Während des knapp 1 ½-stündigen Rundgangs erfuhren die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes zur Geschichte und Architektur des Stadions, sondern auch einiges über den Rasen. Natürlich gab es auch viele interessante Geschichten zum 1. FC Köln. Neben der Besichtigung des TV-Studios, der Presseräume und der Gaffel-VIP-Loge konnten auch die Umkleide- und Entspannungsräume der Sportler begangen werden. 

 

Dann wurde uns Wissen vermittelt, wo die Geometrie eine große Rolle spielt. 

Interessant war nämlich, dass der Zapfhahn der Theke in der Gaffel-Loge genau ausgerichtet ist auf die Mittellinie des Spielfeldes und somit eine Gerade bildet. Im  Zusammenhang mit dem Rasen war sehr interessant, dass es sich dabei um eine nach außen gewölbte Fläche (konvexe Fläche) handelt. Der Mittelpunkt liegt etwa 28 cm höher, als die Flächen der Seitenlinie auf gleicher Ebene. Durch diese Maßnahme kann das Wasser bei Regenschauern links und rechts ablaufen und es bilden sich somit keine Regenpfützen. Die älteren Teilnehmer unter uns können sich bestimmt noch an die Wasserschlacht bei der Weltmeisterschaft 1974 zwischen den Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und Polen erinnern. Dabei handelte es sich um den unbespielbarsten Fußballplatz der WM-Geschichte.

 

Das Highlight war der Einmarsch vom Innenbereich in das Stadion. Dieser erfolgte mit Unterstützung der Beschallungsanlage, aus der lautstark die FC-Hymne dröhnte und uns zum Mitsingen animierte.   

 

Die Führung im RheinEnergieSTADION endete genau nach der festgelegten Spielzeit. Wer nun erwartet hätte, dass die beiden Stadionführer einen Pokal überreicht bekommen, lag etwas daneben. Aber unser Präsident Markus Otrzonsek war auf eine Ehrung vorbereitet und überreichte an die beiden Herren unsere letzten Sessionsorden von 2021. 

 

Das Stadion wird jedoch auch als Veranstaltungsort für Großkonzerte genutzt. Hier standen schon unter anderem Phil Collins, Herbert Grönemeyer, The Rolling Stones, die Toten Hosen, Depeche Mode, Helene Fischer und viele mehr auf der Bühne. Neben den soeben genannten Großevents finden jährlich auch eine Vielzahl von Firmenveranstaltungen in den Business-Bereichen des Stadions statt.

   

Das Stadion ist auch noch von anderen Sportanlagen umgeben: Eine Radrennbahn (das Albert-Richter-Radstadion), mehrere Fußballplätze, davon einer mit Tartanbahn, ein Schwimmbad, das Trainingsgelände des ASV Köln und die Hockey- und Tennisplätze von Rot-Weiß Köln. Auch die Sporthochschule Köln befindet sich in der unmittelbaren Nähe.

 

Bei besonderen Spielen gibt es auch schon mal eine Verlängerung. Eine Verlängerung bzw. die dritte Halbzeit wurde nach der Stadionführung im Restaurant Landhaus Kuckuck eingeleitet. Diesmal ging es aber nicht darum, einen Gewinner zu ermitteln, sondern einfach darum, noch ein bisschen Geselligkeit und Spaß zu haben.  Die Gewinner standen ja schon vorher fest, denn das waren ja wir Greesberger, die an der Führung teilgenommen haben.  

Das Restaurant Landhaus Kuckuck erfreut sich einer langen Tradition und ist seit vielen Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Gourmetkenner im Kölner Westen. Auch vor den FC-Heimspielen trifft sich auf der Sonnenterrasse die Fangemeinschaft auf ein leckeres Kölsch. 

 

Der Getränkeservice plätscherte in den ersten 10 Minuten so etwas vor sich hin. Man befand sich quasi noch in der Aufwärmphase. Um auch hier in der Fußballsprache zu bleiben: „Erstmal Position beziehen, kein Risiko eingehen und abwarten, welche Strategie der Gegner in der Verlängerung plant.“ Aber dann nahmen die Aktionen in der Verlängerung Fahrt auf und die Startphase war nun vorbei. Getränke und die vorbestellte Bratwurst bzw. Currywurst sorgten nun für einen Ausgleich des Energieverbrauchs während der 1 ½-stündigen Spielzeit. Jeder konnte jetzt nach eigenem Ermessen seinen Energiehaushalt wieder regulieren.

 

Fazit: Die Greesberger haben mit dieser Veranstaltung einen hohen Sieg eingefahren, und sich damit zu Ligabeginn an der Tabellenspitze etabliert.           
GS


Osterüberraschung vom Senatsvorstand der Greesberger

 

Schon längst gehören die Geschenke für die Liebsten zum Osterfest dazu und beschränken sich nicht mehr nur auf bunte Ostereier. Ostern ist zwar nicht Weihnachten, aber inzwischen schenken viele Menschen ihren Liebsten, vor allem den Kindern, eine Kleinigkeit zu Ostern. Hinter den Ostergeschenken steht aber wie bei vielen Dingen ein alter Brauch, so wie es ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt. 

 

Zu Ehren der angeblichen Frühlingsgöttin Ostara - der germanischen Göttin der Fruchtbarkeit und des Lebens - wurden bereits im ersten Jahrhundert an Freunde und Familie Eier verschenkt. Diese waren in der heidnischen Kultur ein Zeichen des Lebens und der Fruchtbarkeit. 

Auch die christliche Kirche deutete das Ei als Sinnbild neuen Lebens und Zeichen für die Auferstehung Christi. Das Ei ist zunächst verschlossen und im Inneren wächst ein Leben heran. Wie sich das Küken aus dem Ei befreit, so hat sich auch Jesus am Ostermorgen aus dem Grab in Jerusalem befreit. 

Aufgrund der Fastenzeit durften die Menschen bis Ostern neben Fleisch auch keine Eier essen. Dies hatte zur Folge, dass eine Menge Eier übrigblieben. Um sie haltbarer zu machen, wurden sie abgekocht. So hatten die Eier zu Ostern neben dem symbolischen auch einen praktischen Grund. Jetzt mussten die ungekochten nur noch von den gekochten Eiern unterschieden werden. Hierfür wurden die gekochten Eier ganz einfach rot gefärbt. Diese Eier wiesen durch ihre rote Farbe auf den auferstandenen Christus und das durch ihn vergossene Blut hin.

 

Ostergeschenke gehören zu Ostern wie das Ei zum Osterhasen. Oftmals fehlt es jedoch an Ideen und Inspirationen, was die Wahl des richtigen Geschenks angeht. Dies kann man allerdings unserem Senatspräsidenten Hermann Josef Kastenholz nicht nachsagen. Die Jungs vom Senatsvorstand haben ganz tief in die Ideenkiste gegriffen und sind auch fündig geworden. 

Köstliche Pralinen von unvergleichlicher Qualität aus der Pralinenmanifaktur „Leonidas“ sollte 

als schöne Geschenkidee mit einem netten Brief an alle Greesberger verschickt werden. Somit wurde kurz vor den Ostertagen diese leckere Schokoladenkreation auf den Weg gebracht. Der Genuss der besten belgischen Schokolade ist ein Moment puren Glücks. Diese kleine Aufmerksamkeit vom Senat kam bei allen Mitgliedern sehr gut an. Das ist in der Regel immer so, wenn man auf etwas nicht vorbereitet ist und auf so schöne Weise überrascht wird. Die Beschenkten bedankten sich beim Senatsvorstand auf verschiedenste Art, z. B. über E-Mail, WhatsApp oder Facebook, aber auch über Telefon und natürlich suchten einige von uns auch das persönliche Gespräch. Damit war die Osterüberraschung bestens gelungen. Wer das Gefühl verspürte, dass Ostern in der Vergangenheit etwas von seinem Glanz verloren hat, weil es heutzutage so verhalten zelebriert wird, der sah durch die Geschenkaktion des Senats das Osterfest wieder ins rechte Licht gerückt.